Vorschau auf einen gemütlichen DVD-Abend

Vorschau auf einen gemütlichen DVD-Abend

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John Krasinski plays Jack Silva in 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi from Paramount Pictures and 3 Arts Entertainment / Bay Films in theatres January 15, 2016.

Action, Sex und Animation – Was will man mehr?

Im Juli gibt’s für den heimischen DVD-Genuss neben einigen Action-Krachern und dem super Animationsfilm Zoomania auch Bill Murray und Bryan Cranston in Filmen mit etwas mehr Köpfchen. Sieh selbst.

4. Juli

Z for Zachariah: Apokalypse und kein Ende. In Zeiten von The Walking Dead und allgemein depressiver Welt-Stimmung sind Endzeitvisionen sehr angesagt. In Z for Zachariah hat Margot Robbie, bekannt aus The Wolf of Wall Street und The Big Short, einen Nuklearkrieg überlebt. Sie hält sich in einem ziemlich abgelegenen Stück der ehemaligen USA auf, das nicht wie der Rest des Landes völlig kontaminiert ist, und geht eigentlich davon aus, der letzte Mensch auf Erden zu sein. Doch dann taucht Chiwetel Ejiofor (12 Years a Slave) auf und ein zartes Band entwickelt sich zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Charakteren. Für Fans von Endzeit-Stoffen wie etwa The Road oder The Book of Eli. Zur SLEAZE-Kritik geht es hier.

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Der zweite Mensch kommt vorbei

11. Juli

Zoomania: Animationsfilme sind ja nicht mehr das, was sie noch vor ein paar Jahren waren. Aber zwischen eher enttäuschenden Releases wie Home oder Fortsetzungwahnsinn wie Die Monster Uni gibt es auch immer noch richtige Perlen im Stile von Wall-E oder Ratatouille. Zoomania ist mal wieder so einer: In einer Mega-Metropolis leben Tiere aller möglichen Größen und Arten zusammen. Hauptfigur ist das süße Häschen Judy Hopps, im Original gesprochen von Ginnifer Goodwin. Judy ist das erste Nicht-Raubtier bei der Polizei, wie überhaupt auch in ganz Zoomania immer wieder Konflikte zwischen eher friedlichen und eher aggressiveren Tieren entstehen können. Wenn dann noch Faultiere in der Behörde arbeiten oder Mäuse mit ihren Klein-Kleinautos rumheizen, ist der sogenannte „Spaß für alt und jung“ garantiert. Abgefahren und sehr phantasievoll! Hier geht’s zur ausführlichen Kritik.

Bang Gang – Die Geschichte einer Jugend ohne Tabus: Sex, Sex, Sex, Spaß haben, Drogen nehmen und erwachsen werden – oder sich zumindest erstmal so verhalten. Darum geht‘s in dem französischen Film, der mit einer interessanten Riege junger und schön anzuschauender Darsteller aufwartet. Für alle, die hedonistische Filme wie Kids mochten. Hier geht’s zur SLEAZE-Kritik des Streifens.

18.7.

Trumbo: Walter White aus Breaking Bad als Drehbuchautor und Kommunist in der paranoiden McCarthy-Ära der 50er Jahre: Der wunderbare Bryan Cranston spielt den ruhigen Familienmann und begabten Schreiber Dalton Trumbo, basierend auf einer wahren Geschichte.

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Beratschlagung unter Freunden

Trumbo war Mitglied der kommunistischen Partei und eigentlich ein guter Mensch. In der hysterischen Nachkriegszeit war das aber nicht okay. Berufsverbot, Prozess und andere Schikanen folgten, Autorenkollegen versuchten ihm beizustehen. Gutes Biopic mit weiteren großartigen Charakterdarstellern wie Helen Mirren und Louis C.K. Regie führte Jay Roach, der auch schon zwei Austin Powers-Teile sowie die Ben Stiller-Robert De Niro-Klamotte Meet the Parents drehte.

London Has Fallen: Im ersten Teil Olympus Has Fallen von 2013 rettete Gerard Butler als Secret Service-Agent noch den US-Präsidenten vor einer Gruppe nordkoreanischer Terroristen, die ins Weiße Haus eindrangen und einen Atomkrieg starten wollten. In der Fortsetzung London Has Fallen schlagen nun wieder gut organisierte Terroristen zu, ermorden die Regierungschefs von fünf Staaten und stürzen die ganze englische Hauptstadt ins Chaos. Doch in bester Alarmstufe Rot-Manier stellt sich die Ein-Mann-Armee Gerard wieder gegen sie. Action, Explosionen und außerdem noch Morgan Freeman als Vize-Präsident im „Situation Room“.

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Mit Gerard ist nicht zu spaßen

Rock the Kasbah: Bill Murray – hat er je einen schlechten Film gemacht? Vielleicht in den 80ern. In Rock the Kasbah tourt er als abgehalfterter Musikmanager durch Afghanistan, um die US-Truppen vor Ort zu bespaßen, und erlebt dort einige skurrile Situationen: mal den ganzen Wahnsinn der US-Besatzung, dann wieder Besuche bei der „rückständischen“ Bevölkerung. Ein Kriegsfilm ist Rock the Kasbah aber nicht. Regie geführt hat Veteran Barry Levinson, der uns schon Klassiker wie Sleepers mit Brad Pitt und Robert De Niro oder die Mediensatire Wag the Dog gebracht hat. Hier findest du die SLEAZE-Rezension des Titels.

13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi: Blockbuster-Spezialist Michael Bay, bekannt durch seine früheren Regie-Arbeiten Transformers und Pearl Harbor, legt mit 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi seinen bisher realistischsten Film vor. Es geht um den Angriff auf ein US-Konsulat und eine geheime CIA-Basis in Benghazi, Lybien, am 11. September 2012, der die Amerikaner damals völlig überraschte. Mit einer gewaltigen Übermacht konfrontiert und ohne Hilfe von außen organisieren ein paar CIA-Söldner den Widerstand und schlagen die Angreifer zunächst zurück. So entbrennt ein 13 Stunden langer Kampf bis in die frühen Morgenstunden. Nicht nur für Michael Bay- und Kriegsfilm-Fans.

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