JBL Flip 6: der Boxen(luder)test

JBL Flip 6: der Boxen(luder)test

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Heute testen wir die handliche Bluetooth-Box Flip 6 von JBL. Nun ist ja endlich wieder zuverlässiges Draußen-Wetter, da gehört natürlich auch ein anständiges Musik-System dazu.

Und das kann ich gleich vorwegsagen: Die Flip 6 kann was. Sogar eine Menge. Obwohl ich am Anfang skeptisch war, weil sie mit ihren 550 Gramm so leicht ist, rockt die Box definitiv.

SLEAZE + JBL Flip 6
Handlicher Rums-Fabrikant

Und wem das noch nicht reicht, kann sie natürlich auch mit mehreren Flips verbinden.

Dem Bild in der Anleitung nach ausschließlich mit anderen Flip-6ern. Das fände ich allerdings etwas schade. Auch, wie viele Boxenluder ich zu der Musik-Orgie einladen darf, verrät mir offenbar nur die obligatorische App. Ah ne, doch nicht. Auf der Verkaufsbox der Bluetooth-Box steht, dass man „mehrere“ Boxen koppeln kann. Aha… 

Und…los!

Nun gut, ich habe eh nur eine Box. Also zeig mal, was du kannst, Flip. Der Name ist etwas unglücklich, da ich die ganze Zeit an den Grashüpfer von Biene Maja denken muss. Aber nun gut. Zeit für – hoffentlich – fetten Sound.

Ich spiele meine üblichen Klassiker ab, damit ich einen guten Vergleich ziehen kann. Und dann ziehe ich von Anfang meinen Hut. Die weichen Bässe bringt das Baby exzellent rüber. Der harte Bass ist auch recht ordentlich, und sogar die Höhen und Mitten sind mehr als sauber für das kleine Volumen des Speakers. Und das bei allen Liedern, die ich anspiele.

Nun kostet der Flipster allerdings auch recht saftige 139 Euro im UVP und selbst beim Straßenpreis noch über 110,-. Aber wer auf guten Sound steht: Diese Box mit ihrem Zwei-Wege-Soundsystem liefert dafür auch fett ab. Sowohl bei Hip Hop und eher klassisch angehauchten Liedern ebenso wie bei Rock und natürlich Pop.

In der Wohnung empfängt die Bluetooth-Antenne des Flip selbst mit zwei Zimmern Entfernung problemlos. Weder Wände und Türen noch „durch“ die Bluetooth-Verbindung laufen sind ein Problem.

Haken tut’s erst ab ca. zehn Meter Abstand, wenn ich das Stockwerk wechsele und die Wohnungstür schließe. Das kennen wir schlechter von Teufel, allerdings auch besser von House of Marley. 

Etwas schräg ist, dass man über die Box auch mehrere Sachen parallel laufen lassen kann. Also Mukke vom Laptop-Player und gleichzeitig auch z.B. eine Serie vom selben Rechner.SLEAZE + JBL Flip 6

Der Akku soll offiziell zwölf Stunden halten, ich bin mit Hip Hop auf über zehn gekommen. Ist also absolut in Ordnung.

Und selbstverständlich hat der Flip 6 ein ordentliches Schutzschild gegen Flüssigkeiten und Staub, damit du auch am Strand oder im Schwimmbad eine Party schmeißen kannst.

Rein optisch kann man zudem zwischen sieben Farben wählen. Allerdings hätte ich den Aufbau der Box etwas anders umgesetzt. Man sieht von vorne nicht, ob der Lautsprecher oder das Bluetooth an ist. Aber das ist natürlich eine Geschmackssache.

Fazit:

Wenn du eine qualitativ ordentliche Bluetooth-Box mit gutem Klang suchst, bis du beim Flip 6 genau richtig. Allerdings kostet diese Qualität auch mehr. Für mich gut angelegtes Geld.

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