Viren für die Welt

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Die Vergabe des fünften Viral Video Awards – ein Preis für die Überschwemmung des Internets. Da sind wir dabei!

 

 

YouTube, Vimeo und Co. sind schon lange nicht mehr einfach nur Belustigung der Massen.

Okay, auch. Meistens.  Zumindest, wenn Tiere oder Jenny Elvers-Elbertzhagen betrunken drin vorkommen.

Aber jetzt mal im Ernst: Seit geraumer Zeit werden auch Inhalte mit richtig echter Message mehr oder weniger geplant und gewollt in den Weiten des Netzes verteilt. Sogenannte Viral Videos, bekannt geworden durch Verbreitung im Internet über Websites, soziale Netzwerke oder auch die gute alte, stinknormale Email.

 

Genau diese Filmchen mit Botschaft und einer „werblichen, ideellen, politischen oder originellen Absicht” sollen nun beim mittlerweile fünften Viral Video Award gekürt werden.

Bis zum 16. September konnten Teilnehmervideos eingereicht werden. Bedingung war eine Botschaft, und dass die Filme höchstens zwei Jahre alt und irgendwo im unendlichen Internet unter einer Direkt-URL zu finden sind.

Es geht also nicht einfach nur um all das, was uns in den letzten zwei Jahren meist über Tage hinweg immer wieder per Social Networks entgegenplödderte, wobei wir Sleazels bei so etwas ja immer ganz vorn mit dabei sind. Nein, es geht um Filme mit Aussage. Aber auch das können wir mit vollstem Einverständnis unterstützen und freuen uns als Medienpartner des Viral Video Award 2012 auf die Dinge, die da kommen mögen. Ob es sich dabei um einen Werbespot, Imagefilm oder eine lustige Animation handelt, die sich wie beim Best Viral aus 2011 in Form eines witzigen Safer-Sex-Aufrufs äußert, ist dabei völlig egal. Hauptsache viral und gefällig.

Seit dem 15. Oktober und noch bis zum 15. November kann die lustig bunte Mischung zwischen „Die witzigsten Werbespots der Welt“ und Weltverbessererfilm nun online unter www.viralvideoaward.com angesehen werden. Bei der Gelegenheit können auch gleich ein paar digitale Sternchen vergeben werden. Das Video mit den meisten Sternchen sahnt am Ende den von fritz-kola gesponserten Publikumspreis von stolzen 1.000 Euronen ab.

Vergeben wird dieser dann bei der Preisverleihung während des internationalen Kurzfilmfestivals (interfilm) zusammen mit den ebenfalls je 1.000 Euro schweren Jury-Preisen von Kobalt Productions und der Heinrich-Böll-Stiftung für das beste Viral und das beste politische Viral.

Wer sich die viralen Filmchen jetzt nicht nur auf seinem heimischen 13-Zoll-Monitörchen ansehen will, kann es sich vom 13. bis 18. November in den Kinosesseln der sieben interfilm-Kinos in Berlin gemütlich machen und das Ganze auf Leinwand genießen. Denn natürlich werden die Virals neben einem scheinbar unerschöpflichen Repertoire verschiedenster Kurzfilme auch hier ausgestrahlt.

Kirsten

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