Uprise: Los geht’s – kabellos!

Uprise: Los geht’s – kabellos!

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Auch wenn es immer noch nicht selbstverständlich ist, sich seine Soundhappen kabellos über Kopfhörer einzuverleiben – weit weg kann dieser Standard nicht mehr sein. Wer schlägt sich auch schon gerne mit diesem Nudelsalat in seiner Tasche rum?

SLEAZE + THoM Uprise BTKlar, es ist günstiger mit Kabel und die Kopfhörer müssen weniger Mikrotechnik beinhalten. Gerade bei Inears ist das Platzproblem noch immer ein echtes Argument. Nun haben wir die Uprise BT-Kopfhörer von The House of Marley zum Testen. Uprise? Marley? Ja, die Reggae-affinen Veteranos werden den Bezug zu Bob Marleys Album „Uprising“ herstellen können. Nun mal sehen, ob die Bluetooth-Inears mit dem tollen Album mithalten.

Die erste Hürde bei Bluetooth-Geräten ist ja immer spannend. Werden sie sich sofort mögen oder darf ich eine Stunde lang versuchen herauszufinden, warum die beiden nebeneinander liegenden Geräte sich nicht koppeln.

Mit dem Uprise lief es auch erstmal holprig an. Als ich glaubte, es vollständig aufgeladen zu haben, gingen die Kopfhörer einfach nicht mehr an. Nach ein paar Versuchen gingen e, allerdings konnte ich sie dann nicht mit meinem Handy finden. Erst nach mehreren Versuchen haben sie sich endlich Verbunden. Sowas sollte kein Problem mehr sein, haben aber überraschenderweise recht viele Geräte.

Erster Pluspunkt: Sehr bequem. Die Kopfhörer haben sogar an der Tieftonkammer eine Stütze, welche den oberen Teil der Ohrmuschel hält. Das stabilisiert ungemein, selbst beim Joggen blieb alles da stecken, wo es hingehörte. So muss das sein.

Auch soundtechnisch gehen die Uprise bei dem einem UVP von knapp 100,- völlig in Ordnung. Die Audioqualität ist klar, der Bass dominiert recht stark. Ich finde das gut, aber das könnte für Hochtöner-Fans ein kleines Manko sein. Allerdings hört man sowohl den restlichen Beat als auch den Gesang weiterhin gut. Am Meisten überzeugte mich aber die Abschirmung vor Außengeräuschen. Selbst in der vollen S-Bahn blieb ich davor verschont und konnte mich meiner Musik widmen.

Aufgehängt

Beim Telefonieren sieht es allerdings etwas anders aus… Abgesehen davon, dass gerade Kopfhörer-Telefonierer nerven – manchmal geht es nicht anders. Und da überzeugte der Uprise gar nicht.

SLEAZE + THoM Uprise BT
Mus…Weedbag

Die Qualität ist ok sowohl beim Sprechen und auch beim Hören – solange man sich nicht bewegt. Das Mirko im Kabel bewegt sich recht leicht und die dadurch entstehenden Nebengeräusche machen Telefonieren auf dem Weg zu einem Abtörn statt einem Uprise.

Sehr praktisch ist die Fernbedienung. Mit den wichtigsten Funktionen kommt man super durch den Tag, ohne das Handy rausholen zu müssen. Skippen, leiser, lauter, Anrufe an- und abnehmen… alles kein Problem. Dazu wurde nicht wie so oft beim Kabel gespart und hat mit knapp 1,3 Meter eine ordentliche Länge.

Fazit: Die Kopfhörer von The House of Marley sind von der Qualität her fast so gut wie die Get Together Mini, auch vearbeitungsmäßig gibt es nichts auszusetzen. Nur wer viel mit den Kopfhörern auch telefonieren möchte / muss, sollte sich den Kauf genau überlegen.

Kevin Huber

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