über SLEAZE

über SLEAZE

Hallo, interessierter Leser.
Hier erfährst du etwas über die Hintergründe von SLEAZE. Für die Eiligen gibt es bei issuu eine Auflistung unserer Printausgaben zum Durchblättern (es sind nicht alle Ausgaben verfügbar aufgrund Jugendgefährdung 🙂 ) und bei Archive.org unsere Online-Historie.

Wie ging es los?
SLEAZE wurde 2007 von danilo als bundesweit und gratis erscheinendes Printmagazin (inklusive der anfangs noch recht nebensächlich behandelten Online-Präsenz) herausgebracht. Pünktlich zu Halloween erschien am 31.10.2007 die erste Ausgabe, eine Art Testballon, ob das Magazin überhaupt jemanden interessiert. Es stellte sich raus, dass dem so war.
Mit der zweiten Ausgabe waren wir bereits Medienpartner der Skatermesse Bright, die damals noch in Frankfurt / Main in einem ehemaligen Polizeigebäude stattfand, dessen Parkplatz sich mit den dortigen Hells Angels teilen musste.
Vor allem das einprägsame Cover der ersten SLEAZE-Ausgabe blieb vielen im Gedächtnis hängen: Das Fleischstück auf Tapete brachte unseren Unter- und Arbeitstitel Trash mit Substanz auf den Punkt. Und ja, auch das etwas konfuse Layout und die wilde Themenwahl. Die Schubladen vielen Anzeigenplaner taten sich denn auch in der folgenden Zeit schwer mit SLEAZE.
Und wie das immer so ist, wenn man keine richtige Zugehörigkeit hat: Man landet in der Sonstiges-Kiste – was bei Magazinen den Namen „Lifestyle“ hat. Trotz des Lernprozesses entwickelte SLEAZE sich rasch, auch wenn sterbende Printmagazine wie IQ Style, Prinz, Max oder dann auch Uncle Sally’s beunruhigend waren.

Events
Weil danilo davor schon viele Partys organisierte, musste es auch SLEAZE-Events geben. Knapp sechs Wochen nach der ersten Ausgabe gab es daher den ersten SLEAZE.releaze, eine kleine Party im Bucket Club in Berlin-Mitte mit einem Live-Auftritt von Bonaparte auf einem Holzschemel. (Damals noch ohne feste Band und Plattenvertrag. Also, Bonaparte. Über den Holzschemel ist weniger bekannt. #öfföff)

Kollaborationen
Wir sind zwar bis zu einem bestimmten Maß konsumkritisch, aber tolle Marken lieben wir auch. Und darum schauen wir immer wieder mal, ob man nicht etwas gemeinsam umsetzen kann mit Marken, die wir mögen. So entstanden z.B. das SLEAZE-Zippo, die personalisierte SLEAZE-Crumpler-Tasche oder auch der SLEAZE-R8 in Zusammenarbeit mit Audi und DeineStadtKlebt.de.

Burn & Out
Die Entwicklung war sehr positiv. SLEAZE Werte stiegen kontinuierlich an die Auflage wurde erhöht und der Umsatz zog an. Auch online wurde das Magazin bekannter. Anfang 2011 zog SLEAZE deshalb in ein größeres (manche würden sagen: richtiges) Büro in Friedrichshain und erlebte das erfolgreichste Jahr.
So hätte es weitergehen können, wenn danilo nicht 2012 bereits einen kleinen Vorläufer des 2013 voll ausbrechenden Burnouts gehabt hätte, was weitreichende Folgen hatte. Missmanagement, Veruntreuung großer Geldsummen und natürlich der Burnout selbst erforderten eine Umstrukturierung. Die Folgen waren u.a. die komplette Umstellung des Magazins auf online, das Beenden der Zusammenarbeit mit einem Teil der Mitarbeiter und der Umzug in ein anderes Büro.

Heute!
SLEAZE hat es als eines der wenigen Magazine geschafft, sich von einem Print- zu einem Online-Magazin zu wandeln und dabei unabhängig zu bleiben. So wird es auch in Zukunft bleiben! Die Umstrukturierung ist abgeschlossen und SLEAZE ist gut aufgestellt.
Aber das haben wir nicht allein geschafft. Wir verdanken das nicht nur den tollen Menschen, die SLEAZE immer wieder mit ihrem ihren kreativen Input bereichern, Ideen geben, Texte schreiben oder sonstwo mit anpacken. Sondern vor allem auch unseren Lesern / Leazern / Leazels und den tollen Geschäftspartnern, die uns seit Jahren unterstützen. Einen ehrlichen Dank mit Substanz dafür.

danilo & SLEAZE
Stand: Januar 2016