Subversiv und intensiv

Subversiv und intensiv

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Eigentlich muss man die beiden Worte subversiv und intensiv zu subintensiv zusammenfügen. So wird zumindest der Sound des Sonos-Sets, welches wir letztens testen durften, am umfassendsten beschrieben.

Das Set bestand aus zwei der neuen 5er Sonos-Boxen und dem wunderschönen Sub. Der bleibt allerdings in staubigen Gegenden wie meiner Wohnung nicht lange so wunderschön, da die Staubkörner auf das Gerät genauso abfahren wie ich. Heißt: putzen ist angesagt, um das sexy O hübsch zu erhalten.

Aber zum Wesentlichen. Der Klang der neuen 5er hat sich selbstverständlich um einiges verbessert, er klingt jetzt dichter, satter, insgesamt einfach runder. Die Hauptaugenmerk zieht aber – nicht nur visuell – der / die / das Sub auf sich. Allein das Testgeräusch am Anfang, um den optimalen Klang für die jeweilige Positionierung zu erreichen, lässt meine Fensterscheiben klirren. Also aufgepasst: Bei ätzenden Nachbarn wie ich in meiner letzten Wohnung hatte den Test lieber tagsüber machen (oder gerade nachts, hähä).

Das A und vor allem das O nachbarschaftlicher Kommunikation: der Sub
Das A und vor allem das O nachbarschaftlicher Kommunikation: der Sub

Der Sub jedenfalls ist so eine große Bereicherung, dass er, wenn du überlegst, dein Sonos-System zu erweitern, deine erste Wahl sein sollte. Natürlich ist es toll, für den Stereo-Effekt auch noch eine zweite Box in der Küche zu haben – aber ich verspreche, dieses SuB-Baby wird dir mehr Freude bereiten. Einziges Manko natürlich: Es ist recht unflexibel. Es gehört also in einen richtigen Musikraum wie Wohnzimmer oder so. Klar, wenn du es dir leisten kannst, pack dir so ein Teil auch noch ins Badezimmer – schon hast du in der Wanne einen Whirlpool, wenn der Sub loslegt.

Besonders interessant für mich war, dass durch den Sub Bässe hervorgehoben wurden, die es vorher gar nicht gab. Also, technisch wahrscheinlich schon, aber die sind bisher einfach untergegangen. Wenn man jetzt aber so manches Lied hört und da zieht sich im Hintergrund ein ganz weicher, tiefer Bass über mehrere Takte, dann ist das einfach nur geil. Und wahrhaftig SUBversiv.

Damit ich dem journalistischen Anspruch gerecht bleibe und nicht einfach nur schwärme, hier noch das Quentchen Gemecker: Die Software wurde leider immer noch nicht optimiert, ist also genauso bescheiden wie früher. Ansonsten aber gilt weiterhin: Sonos rockt!

danilo

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