STROKE in Berlin: Ein Heimspiel

STROKE in Berlin: Ein Heimspiel

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Urban Art ist schon seit langem nicht mehr einfach nur Sprühfarbe auf Häuserwand.

Was als Verschönerung städtischer Lebensräume und Plattform für Revolution anfing, ist heute Lifestyle. Und der lässt sich dieser Tage noch bis Sonntag auf der siebten Berliner Ausgabe der STROKE Urban Art Fair aufsaugen. Ein richtiges Heimspiel in der deutschen Street Art Hochburg.

Auch dieses Jahr hat sich die Messe im Postbahnhof wieder der Huldigung der jungen und erschwinglichen, internationalen Kunst verschrieben.

Neben ein paar neuen Perlen wie Mark Gmehlings Grafiken in sich selbst verknoteter, alienähnlicher Gestalten und Eva Hartmanns verträumten Digital Prints auf Metall trifft man auch auf alte Bekannte.

Die Jungs der Berliner Dudes Factory zum Beispiel, extra mit Tattoo-Dude Pete Corrie angereist, beschäftigen sich in ihrem Booth unter anderem mit der Live-Verschönerung diverser Körperteile.

Auch das zu den alten STROKE-Hasen gehörende Künstlertrio Eliot, EMESS und Stephen Hiam von der Galerie ATM ist wieder mit am Start. Dieses Jahr mit zerlegbarem Gemeinschaftswerk .

Kurz und knapp: Die STROKE ist bunt und sowohl für Graffiti-Nerd als auch Foto-Fan und alle dazwischen lohnenswert.

Einziges Manko: Nettes Hintergrundgedudel fehlte. Abhilfe gegen Musikmangel gibt’s dafür auf der ganz ganz offiziellen STROKE Party am Freitag.

Kirsten

Fotos: Marius Bingener

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