Spaß kann man nie genug tunen

Spaß kann man nie genug tunen

TEILEN

SLEAZE.brabus17Den Wagen muss man nicht groß erklären. Spätestens seit dem Car2go-Konzept wissen auch viele Autofahrer, was der smart so alles drauf hat. Der kleine Wendekreis, das praktische Parken, das kurze Parkplatzsuchen – alles große Vorteile in der großen Stadt. Noch mehr Spaß macht das Ganze, wenn die Sonne scheint und man die Cabrio-Variante nutzen kann, die wir vor ein paar Monaten testeten. Und noch mehr Spaß macht es, wenn jemand mit viel Ahnung den Kleenen noch schicker und vor allem schneller macht. Und genau da kommt Brabus ins Spiel, der jetzt gerade neu auf dem Markt erscheint.

Alles da, was man braucht.
Alles da, was man braucht.

Auch wenn Brabus für manchen nach einem Bus voller BHs klingt, ist es doch eine der Top-Tuningfirmen überhaupt. Und das merkt man dem smart ForTwo Cabrio bereits an, wenn man den Motor startet. Ein viel satterer Sound erwartet einen. Dazu gibt es noch die kleinen optischen und haptischen Spielereien, aber der Motor ist doch eindeutig das Wichtigste. Und wo kann man einen Motor besser testen als auf einer echten Rennpiste? Richtig, nirgends. Also, auf geht’s.

Auf dem Aldenhoven Testing Center wurde es dann ein klein wenig spirituell. Man konnte in sich reinhorchen (oh man, will ich das? Ich verspüre einen leichten Hauch Sorge!) und aus sich rausgehenfahren (geil, gib mir mehr, Vollgaaaaassss!!!!!!!!!).

Das Obersleazel kam zu dem Schluss, dass er diesmal eher zur extrovertierten Gruppe gehörte. Zum ersten Mal an dem Tag hinter dem Steuer, fühlte sich der Wagen sofort richtig an. Auch wenn ich kein Freund von lärmenden Karren und röhrenden Motoren bin, mag ich es doch sehr, wenn der Wagen passt und sich sofort den Anweisungen fügt, die man ihm mit dem Lenkrad und den Pedalen gibt. Und da ist man bei diesem Brabus-Cabrio goldrichtig. Oder hier auch: Shrek-farben-richtig.

Shreks Rennkiste oder eine neue Hummelart?
Shreks Rennkiste oder eine neue Hummelart?

Das Heizen begann und der Mitfahrer mit der eben noch gesunden Bräune legte einen sanften Grauton auf. Das lag vielleicht daran, dass das frisch verspeiste Steak beinah wieder aus den Ohren kam. Nein, das war keine Rache eines Veggies, sondern echter Fahrspaß. Mit Vollgas und quietschenden Reifen an Strohballen und Gummihütchen vorbei. Dann noch ein kurzer Geschicklichtkeitstest, wo der Brabus zeigte, wie wendig auch diese smart-Variante ist, und zum Schluss dafür den ersten Platz und einen Pokal einheimsen (auch wenn ich nach den IOC-Russland-Infos mir nicht sicher bin, ob ich nicht vielleicht gedopt war).

Auf dem Rückweg haben wir noch den ForFour-Brabus getestet, aber da der Viersitzer für mich doch eher ein Familienauto ist, kommt mir das Brabus-Tuning etwas fehl am Platz vor. Aber um das genau zu sagen, bräuchte es vielleicht einen längeren Ausritt.
Der ForTwo jedenfalls macht, egal ob als Cabrio oder auch klassisch, in der Brabus-Variante im deutschen Stadtverkehr bestimmt noch mehr Spaß als der „normale“ smart. Unbedingt ausprobieren!

danilo

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT