Sony SRS-XB501G: Die tragbare Mini-Disco

Sony SRS-XB501G: Die tragbare Mini-Disco

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Es ist Wochenende und deine Freunde wollen mit dir in den Club so richtig abhotten. Nur leider fehlt dir das gewisse Kleingeld für den Eintritt. Da haben wir was für dich.

Sony hat ja seit einigen Jahren die Extra Bass-Linie. Da hatten wir ja bereits die fette Box SRS-XB3 und den MDR-Kopfhörer vorgestellt. Heute ist nun die Box mit dem handlichen Namen SRS-XB501G dran.

SLEAZE + Sony SRS Extra Bass
Überall sind Gesichter….

Die Sony Extra Bass Box ist nicht nur klein und fein, sondern besitzt dabei noch einen richtig fetten Sound. Damit wird selbst die schäbigste Butze zur krassen Partylocation.

Doch gerade im Sommer möchtest du dich nicht nur auf die eigenen vier Wände beschränken? Kein Problem! Mithilfe des überaus stabilen Haltegriffs kannst du sie auch locker mit in deinen Lieblingspark nehmen.

Sollte es dunkel werden, hast du die Möglichkeit, die Partybeleuchtung der Box anzuschalten. Doch beschwere dich dann nicht, wenn aus der kleinen Feier mit deinen Freunden eine handfeste GOA-Party wird. Bekanntlich werden Raver aller Art ja durch bunte Lichter quasi magisch angezogen.

Mehr Bass geht nicht

Die Einrichtung sowie die Bedienung ist kinderleicht. Einfach einschalten und das Bluetooth des Lautsprechers und des Handys einschalten, beide miteinander koppeln und schon kann es losgehen. Einfacher geht es nicht.

Dazu ist sie wasser- und sicher auch bierbeständig und staubdicht. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 16 Stunden und kann dann über USB wieder aufgeladen werden. Dabei handelt es sich um die noch relativ neue 2-Wege Ladeunterstützung namens USB Type-C.

Die Lautstärke kann man ordentlich nach oben treiben. Vorausgesetzt, man hat verständnisvolle (Park)Nachbarn. Dabei ist die Musik immer klar und kraftvoll. Ob es sich dabei nun um Klassik, Techno oder Rock handelt, spielt keine Rolle. Der Klang ist immer gut und auf den Punkt genau.

SLEAZE + Sony SRS Extra Bass
Die Stativ-Halterung, die wohl kaum einer braucht.

Ein weiteres ganz nettes, aber auch irgendwie überflüssiges Feature ist die Möglichkeit, unten an der SRS ein Stativ zu montieren. Somit prasselt der Sound nur so von oben auf dich herab.

Überwachungsalarm

Man kann, muss jedoch nicht, aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store eine zur Box dazugehörige App herunterladen. Das bedeutet einen Account erstellen zu „müssen“. Damit lassen sich dann Musik und Beleuchtungsmuster steuern.

Oder man nutzt seine Lieblingsmusik-App. Funktioniert genauso gut. Du kannst sogar mehrere Boxen zusammen kombinieren und miteinander verbinden. Mehr Boxen bedeutet schließlich mehr Bass. Oder aber mehr Überwachung!

Denn so toll die Mucke-Box von Sony auch ist, gibt es trotzdem einen entscheidenden Haken bei der Sache. Es existiert der sogenannte Live-Modus. Diesen aktiviert, fängt eine Frau an mit dir zu sprechen. Sie erinnert dich auch direkt daran, dass das Mikrofon ausgeschaltet ist. Google ist das Stichwort!

Wenn du der Meinung bist, keine Geheimnisse zu haben und es praktisch findest, dass dir die Box neben Musik abzuspielen auch noch sagen kann, wann deine Pizza aus dem Ofen muss, ist die Sprachfunktion genau das Richtige für dich. Für Menschen, die noch gläserner werden wollen, als sie sowieso schon sind, bietet sich hier die perfekte Möglichkeit, dies zu erreichen.

SLEAZE + Sony SRS Extra Bass
Hat ne Menge drauf(sicht).

Allen anderen sei gesagt, dass die Box auch wunderbar ohne Sprachfunktion auskommt. Bedienung und Funktionalität sind in keiner Weise dadurch eingeschränkt. Also einfach den Live-Modus ausgeschaltet lassen.

Zugegeben: Bis auf den Google-Assistenten ist die SRS-XB501G eine richtig gute Box, doch das rechtfertigt noch lange nicht den überteuerten UVP von 349 €. Das könnte auch ein Ticken billiger gehen.

Steven

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