Smash this fancy Pumpkin!

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SLEAZE.pumpkin2Montag. SLEAZE-Büraw. Auf meinem Tisch liegen drei neue Alben. Ich hab sie alle gehört (und hören müssen). Wohl oder übel. Hier mein Resümee.

Jut:

Mit „Monuments to an Elegy“ melden sich die Smashing Pumpkins zurück. Nach „Being Beige“ ist jetzt auch der zweite Titel „One and All“ veröffentlicht. Seit „Oceania“, das vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, stehen die Pumpkins mal wieder in einer neuen Besetzung in den Startlöchern.

Das Album ist gut geschrieben und könnte vom Sound her eine der ersten Smashing-Pumpkins-Scheiben sein, die trotz der neuen Besetzung den nostalgischen Charme der 90er nicht verloren hat. „Being Beige“, das erste Lied des neuen Albums erinnert – anders als die Titel auf Oceania – mit der gewohnten Schwermütigkeit und dem nachdenklichen Text stark an alte Hymnen wie „Disarm“ oder „Tonight, Tonight“. Auch der Rest von Monuments To An Elegy soll stilistisch an die alten Zeiten anknüpfen.

Für alle, die die Smashing Pumpkins so lieben wie sie sind und froh sind, das sie so bleiben!

 

Wird bald jut:

Er soll ein Geheimtipp sein, der schon bald keiner mehr sein dürfte: Fences. Der Sänger Christopher Mansfield hat mit seiner Indie-Rockband das neue Album „Lesser Oceans“ aufgenommen. Damit das auch gut wird, hat er sich bei der Singleauskoppelung „Arrows“ nicht beirren lassen und Macklemore den Rap-Part und Ryan Lewis das Produzieren überlassen.

Lesser Oceans ist die zweite LP der aus Seattle stammenden Band. Auch hier hat Fences mit hochkarätigen Produzenten zusammengearbeitet. Darunter Jacquire King, der bereits mit Musikgrößen wie Tom Waits, Kings of Leon und Norah Jones zusammengearbeitete; sowie Chris Walla, dem Gitarristen der Alternative-Rockband Death Cab for Cutie.

Bisschen Rock, bisschen Indie, bisschen Rap und ein bisschen Folk. Interessante Mischung, aus der was werden wird!

 

War mal jut? nee. Ist jetzt jut? nee. Ach…vergisst es!

Er fühlt sich verantwortlich für den Hype um das ganze EDM-Business. Er hat es groß gemacht. Er hat es vollbracht. Der Jesus der EDM-Szene will mit seinem neuen Album „Listen“ die Gefühle teilen, die er in der Entstehungsphase des Albums hatte. Bei näherem Hören fragt man sich, was der Mensch für komische Gefühle haben muss.

Doch bevor jetzt alle laut rausbrüllen, weil sie nach „I Got A Feeling“ und „Sexy Bitch“ nicht noch mehr von dieser „Musik“ brauchen. Es ist nicht mehr der gleiche Sound. Er ist noch schlechter. David Guetta will herausfinden, ob die Leute ihn weiterhin mögen, obwohl seine Musik anders klingt als zuvor. Ob er sich da nicht selber ins Fleisch schneidet? Bei der Gelegenheit, falls ihr seit Jahren ein David-Guetta-Fan seid, schreibt mir doch mal. Ich muss wissen, was ihr für Leute seid; an magazin (at) sleazemag.de.

Tönt irgendwie nach Elektro, Reggae (oder Reggeaton?) und R’n’B. Falls ihr wirklich auf die verrückte Idee kommt, das Album laut aufzudrehen, werdet ihr bald alleine im Raum sein. Dabei sehe ich das „Listen“ eher als Befehl, weil man sonst nicht draufkommt, das Album freiwillig zu hören.

Jonathan

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