SLEAZE präsentiert: Veto

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Das Recht auf eigenen Sound

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Schon beim ersten Genuss wird klar, wie erfrischend diese Band ihr Handwerk betreibt.
Ob das an ihrer nordischen Herkunft liegt? Die fünf Mitglieder der Band Veto waren jahrelang der Meeressalz geschwängerten Luft Jütlands, im Osten des dänischen Reiches, genauer in ihrer Heimatstadt Arhus, den Widrigkeiten des nördlichen Halbkugelbewohners ausgesetzt. Das hat geprägt.
Nachdem man sich im Laufe der vierjährigen Bandgeschichte in offener Weise dem eigenen Klangbild gewidmet hat, ist es 2008 wieder an der Zeit, sich der neugierigen Außenwelt zu widmen. Raus aus der Enge des Insellebens. Mit dem vorliegenden Langspiel-Ergebnis „Crushing Digits“ kann die Band sich durchaus sehen lassen.

In Fußgängerzonen gastieren ist unwahrscheinlich.

Ihr Sound, eine Mischung aus elektronischen Synthie-Klängen, die gitarrenverstärkt und rockig in ganz eigene Dimensionen vorstoßen, hat trotz seiner eklektischen Entstehung – die sich aus den verschiedenen musikalischen Vorlieben der Veto-Mitglieder nährt – ein ganz eigenes, äußerst sympathisches Gesicht. Dass ihre Musik auch über die Grenzen des Pölser Landes hinaus zu begeistern weiß, haben die Jungs – deren Bandname sich aus keiner tieferen politischen Anschauung erklärt – bereits 2007 auf der Berliner Popkomm bewiesen. Elektronische Musik/Gitarren/Live = keine Energie. Das kommt bei Veto nicht auf. Trotz ihrer digitalen Grundsubstanz haben sich die Mitglieder aufeinander eingeschworen. Auf der Bühne sind keinerlei emotionale Streuverluste zu vermelden. Alles bewegt sich. Alle gehen ab. Dynamisch und mitreißend. Die Band steht klassischen Rockbands in nichts nach.
Und die Musik? Veto schaffen es, in die freistehende Lücke der handgemachten Mash-Up-Idee vorzustoßen. Kein Abklatsch. Keine Kopie. Direkte Vorbilder existieren nicht. Das gibt den fünf Wikingern eine Menge Spielraum. Um sich auszutoben. Dem eigenen musikalischen Alleinstellungsmerkmal huldigen. Das ist ein schönes Gefühl. Veto geben es ungefiltert zurück.

Das Album „Crash Digits“ erscheint am 19. September auf Reset08.

http://www.myspace.com/vetosite
http://www.vetoband.net

Veto live:
10.09. Free & Easy Festival, München
19.09. Prinzenbar, Hamburg
21.09. Underground, Köln
22.09. Stadtgarten, Erfurt
09.10. Postbahnhof, Berlin

Tim

1 KOMMENTAR

  1. Prima Internetseite – Hab klitze kleine Frage. Mein kleines Ego ist auch momentan dabei meinen eigenen kleinen Blog zusammen zu bauen und ich finde dein Design gut. Wo bekomme ich den die Designs

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