Sleaze bei: Introducing

Sleaze bei: Introducing

TEILEN

Zur Einstimmung gab es ein Bier, Brotchips und selbstverständlich die volle Dröhnung Gorgon City und Movement, denn die gab es gestern für mich im Berliner BiNuu. Meine Freundin und ich stapften die Treppen der U-Bahn am Schlesi herunter und sobald wir diesen verlassen hatten, standen wir auch schon in der Schlange. Wir hatten aber das unverschämte Glück und waren mit einem Passwort gewappnet, mit dem wir schnurstracks an allen vorbei konnten. An ein paar dummen Pöbeleien „Ehhh, nicht vordrängeln“ durften wir uns aber dennoch erfreuen.
Als wir das BiNuu betraten, war dieses auch schon ziemlich voll. Bei gewöhnlichen Konzerten hätten die Türsteher wahrscheinlich keine weiteren Zuschauer mehr zugelassen, aber die lenkten munter immer mehr Menschen herein. Aber es war halt kostenlos.
An der Garderobe das übliche Gedrängel, leider half uns unser Passwort hier nicht mehr weiter. Als die Sachen dann verstaut waren, bahnten wir uns unseren Weg durch die Menge zur Bühne. Irgendwann standen wir ganz gut mittig, bis wir bemerkten, dass oben ja schon der erste Act des Abends (Jessy Lanza) mit hypnotischem Rumgestöhne zugange war. Ich glaube, wir waren nicht die einzigen Menschen mit skeptischem Blick in der Menge, denn irgendwann wurde von irgendwelchen Witzbolden aus dem Publikum zurück gestöhnt. Daraufhin gab es für mich erstmal das nächste Bier.

 

 

Movement
Movement

Als Jessy Lanza von der Bühne verschwand und endlich Movement auftauchten, bekam ich einen heftigen Schluckauf und von allen Seiten wurde rumgedrängelt und rumgenervt. Ich bin da eigentlich nicht so zimperlich, aber ich kam mir vor wie in einer heftig überfüllten U-Bahn. Alle kamen und gingen und kamen und gingen, das führte sich den ganzen Abend so fort. Irgendwann waren wir so genervt, da wir uns nicht mal mehr wippend bewegen konnten, dass wir uns den Weg aus der Masse gesucht haben und dann etwas weiter hinten die Show genossen haben. Als dann Gorgon City auftrat, hatte sich die Masse etwas gelockert und wir konnten uns endlich richtig bewegen und ungehindert tanzen. Mit Ach und Krach haben wir dann dennoch ein wirklich schönes Konzert erleben dürfen, denn die Stimmer des Movement-Sängers ist Zucker in den Ohren. Ich bin förmlich dahin geschmolzen.
Gorgon City hatte zwei Sänger als Begleitung dabei, die eine wirklich grandiose Show ablieferten und ebenso mit ihren Livestimmen überzeugen konnten.
Dieses Konzert wurde übrigens von Arte mitgeschnitten, sodass es bald alle (ohne U-Bahn Atmosphäre) auf dem Sofa genießen können.

Wenn du beim nächsten Introducing-Konzert dabei sein willst, einfach auf dieser Website auf die Gästeliste schreiben.

Kathi

KEINE KOMMENTARE

Kommentar verfassen