Schock oder X-Shock?

Schock oder X-Shock?

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Wie jedes Jahr, wenn der Frühling naht, erinnern sich Menschen an ihren gestiegenen Waage-Pegel und ihren gesunkenen Marktwert – und wollen etwas dagegen tun. Dazu empfiehlt sich die Klassiker-Kombi aus gesunder Ernährung und Sport. Und da Sport mit Musik mehr Spaß macht (auch wenn das viele Sportlehrer noch nie verstanden haben), testen wir heute Sport-In-Ears der Technikmarke Soul. (Aufmerksame SLEAZE.leser erinnern sich an die schicken Jet Pro Silver im @ventskalender.)SLEAZE + Schock-X

X-Shock heißen die schicken Plugins, womit sie entweder auf eine Art Erschütterungen absorbierenden Effekt hinweisen sollen – oder dass man sich damit durch nichts mehr Schocken lässt.

Kabellose Qualität?

Wie auch immer. Erster Pluspunkt: keine Kabel! Sprich, sie funktionieren per Bluetooth. Der blaue Zahn wird umhüllt von einem eleganten Design, womit wir Pluspunkt Nummer 2 notieren. Das Design wird aber noch deutlich getoppt von dem todschicken kleinen Etui, welches gleichzeitig auch als Ladestation dient.

Und dieser hübsche Saftladen hat es ganz schön in sich: nämlich Saft für 54 Stunden Mucke. Einfach die X-Shock in ihr Bettchen legen nach eineinhalb Stunden sind sie wieder voll dabei. Und zwar wieder für ganze drei Stunden. Sieht wirklich schick aus und ist zudem noch praktisch.

Eingeschaltet sollte die Reichweite der Verbindung bis zu zehn Metern reichen. Und auch das Pairing mit Smartphone oder Notebook passiert blitzschnell, was im Vergleich zu anderen Bluetooth-Kopfhörern ein klarer Vorteil ist. So viel erstmal zu den technischen Fakten.

Klingt doch alles schon mal recht gut, oder?

Die Frage nehmen wir später wörtlich! Doch vor dem Klingen kommt das Einsetzen. Bei Plugins hat man ja öfter damit zu kämpfen, dass sie richtig sitzen. So auch hier leider.

SLEAZE + Schock-X
Auflade- und Landestation für X-Shocker

Irgendwie fällt es einem schwer, die richtige Position für die Stecker im Ohr zu finden. Man muss also erstmal üben, dann passt das auch, aber nervig ist das schon.

Den ersten richtigen Abzug aber gibt es für das, was bisher so gut klang – bzw. aussah. Dabei ist die eigentliche Musikqualität ist schon recht gut: ein ordentlicher Bass fetzt einem in die Ohrmuschel, und auch das Klangbild ist ziemlich ausgeglichen. Alles in allem in Ordnung, wenn auch nicht überragend.

Was allerdings wirklich stört, ist die Lautstärke. Selbst volles Rohr aufgedreht kann diese einfach nicht überzeugen. Egal ob übler Schepper-Techno oder gefühlvoller Jazz, da fehlt einfach was. Und gerade im Fitness-Studio mit vielen Nebengeräuschen braucht man öfter mal etwas mehr Volumen.

Ritter Rost ans Telefon bitte!

Beim Anrufen werden wir wieder positiv überrascht. Die Anruffunktion funktioniert super, obwohl es sich für mich immer noch merkwürdig anfühlt, in die Luft zu sprechen. Allerdings auch hier: äußerst miese Qualität beim Telefonieren. Es klingt eher, als würde man mit Ritter Rost sprechen anstatt mit einem anderen lebenden Menschen.

Na gut, kommunizieren wir also weniger und widmen uns wieder mehr dem Sport. Da haben die X-Shock einen weiteren Pluspunkt: Sie sind wasserabweisend. Das bedeutet, dass man sie bedenkenlos zu einer Joggingtour durch den Regen mitnehmen kann. SLEAZE + Schock-XOder zu einer in der prallen Sonne, bei der man sich so richtig einen abschwitzt.

Fazit

Das Design und der immense Akkuvorrat, den die kabellose Ladestation hat, überzeugen. Auch die Tonqualität ist ok, wenn man sie lauter genießen könnte. Und letztendlich kann die Wasserresistenz nicht die unpassende Form und die schlechte Telefonqualität wettmachen. Wer also nur Kopfhörer für den Sport sucht, kann die X-Shock von Soul nehmen, audiophile Viel-Telefonierer sollten allerdings weitersuchen.

Simon

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