Rap ist…Max Herre in Berlin

Rap ist…Max Herre in Berlin

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Im Rahmen der Telekom Streetgigs gab sich Max Herre am 20.03 im Umspannwerk Kreuzberg die Ehre und hatte seinen ganzen Freundeskreis dabei.
Als Support war Megaloh am start, der mit seiner neusten Veröffentlichung in den letzten Wochen bereits von sich reden machte und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Diese konnte er auch spielend leicht erfüllen, denn auch wenn er prinzipiell noch ein Newcomer ist, ist ihm die Bühne vertraut und er weiß ganz genau, wie er sich auf ihr zu verhalten hat um das Publikum zu gewinnen.

Max Herre

Dementsprechend aufgeheizt und in freudiger Erwartung musste während der Umbaupause ein wenig Zeit herumgebracht werden. Verkürzt wurde die Wartezeit von Simon Gosejohann, der Späßchen machte und auf der Bühne Handys verloste.
Als er damit fertig war, ging es endlich los.
Max Herre betrat das Rampenlicht und wurde direkt mit tosendem Applaus begrüßt. Das Publikum war bunt gemischt und setzte sich aus schmachtenden Mädels, Studenten, etwas älteren Herrschaften aber auch klassischen Hip-Hop-Heads zusammen.

 

Max Herre


Jeder erwartete wahrscheinlich etwas anderes von der Show und am Ende ging trotzdem jeder einzelne glücklich und begeistert nach Hause.
Denn was auch immer er in den letzten Jahren so getrieben hat, was am besagten Abend auf der der Bühne passiert ist, war ernsthafter Rap. 
Mit einer gut funktionierenden Liveband im Rücken wurde querbeet alles gespielt – von den Freundeskreis-Klassikern über Songs befreundeter Künstler bis zu Tracks aus dem aktuellen Album Hallo Welt. Zwischendurch saß Patrice alleine mit einer Akustikgitarre bewaffnet da und gönnte allen eine kleine Verschnaufpause.

 

Max Herre


Apropos befreundete Künstler, ein Mann, der an diesem Abend besonders hervorstach war Afrob. Auch wenn es still um ihn geworden ist, ist er selbst lange noch nicht verstummt und vermag es immer noch, mit Songs wie „Reimemonster‟, die Menge zum Ausrasten zu bringen. Veredelt wurden die meisten Lieder von Grace, die mit ihrer sanften Soulstimme durchaus an Joy Denalane heranreicht, die man sonst an dieser Stelle gewohnt ist. 
Das Max Herre durchaus immer noch seine Berechtigung in der deutschen Hip-Hop-Landschaft hat, wurde spätestens bei „Rap ist‟ deutlich, den er zusammen mit MoTrip, Afrob und Megaloh performte.
 Alles in Allem, war die Stimmung großartig, die Leute gut und die Künstler auf der Bühne sogar noch besser drauf.

Rap ist hundert Mal totgesagt, dann zünd‘ ich wieder so’n Ding, das Furore macht.‟

 

Fred

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