Post an Wagner

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Für den Journalisten Franz Josef Wagner wurde beim Axel-Springer-Verlag extra die Position des Chefkolumnisten geschaffen. In seiner BILD-Kolumne „Post von Wagner“ schreibt er über alles, was ihm vor die Flinte läuft: Menschen, Gegenstände oder auch Farben. inFemme schießt zurück. In ihrem Weblog antwortet sie Wagner auf seine Post. Dies und weitere Wutanfälle oder Beobachtungen gibt es unter www.infemme.twoday.net.

…zum Thema Hochzeit der Ballacks

Lieber Franz Josef Wagner,
wenn Ballack seine Simone ehelicht, geben Sie mehr als nur Ihren Segen. Sie geben satte vier Antworten auf die Frage, warum diese Hochzeit zehn Jahre zu spät stattfindet.
Der Leser darf wie bei Multiple Choice ankreuzen, welche Antwort richtig ist. Weil die Hochzeit von einem ewig Zweiten mit einer Frau, die Elton John gutfindet, nicht so richtig interessiert, greife ich lieber nur das Ankreuz-Thema auf. Die Frage: Warum sind Sie so, wie Sie sind? Kreuzen Sie wie bei Multiple Choice an.

A: Weil die BILD das aus mir gemacht hat. Wer so lange für dieses Blatt schreibt, hält sich und Deutschland ganz automatisch für Gott, Kaiser und auch Chef von allem.

B: Weil ich seit über vier Jahren meine Medikamente nicht finde.

C: Warum sollte ich was anderes machen? Ich bekomme für jeden Brief viel Geld und habe noch niemals für einen länger als 7,5 Minuten gebraucht.

D: Papa hat Mama geheiratet. Atomkraft, ja bitte. Ich muss kotzen. Doppelherzen gibt es nicht.

Wenn Sie D angekreuzt haben, dann haben Sie gewonnen. Denn dann ist ihr nächster Brief schon fast fertig. Sie müssen nur noch überlegen, an wen er geht.

Bitteschön,
Ihre inFemme

Rike

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