Post an Wagner

Post an Wagner

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Für den Journalisten Franz Josef Wagner wurde beim Axel-Springer-Verlag extra die Position des Chefkolumnisten geschaffen. In seiner BILD-Kolumne „Post von Wagner“ schreibt er über alles, was ihm vor die Flinte läuft: Menschen, Gegenstände oder auch Farben. inFemme schießt zurück. In ihrem Weblog antwortet sie Wagner auf seine Post. Dies und weitere Wutanfälle oder Beobachtungen gibt es unter www.infemme.twoday.net.

… zum Thema McCain

Lieber Franz Josef Wagner,

Sie sind sauer auf McCain und das schreiben Sie ihm auch.
Sie beschimpfen seinen Sprecher als Schwachkopf, weil dieser die Deutschen als kriecherisch bezeichnet hat.
Zumindest die 200.000, die wegen Obamas „Extra“ an der Siegessäule gekommen sind. Diesem Extra haben Sie ja bereits in Ihrem Brief an die Farbe Schwarz ausreichend gehuldigt.

Wegen Obama müssen Sie bei Schwarz jetzt nicht mehr weinen, sondern an hochgebildete Basketballtalente denken, die die Welt verändern wollen.

Sie, lieber Wagner, halten die Deutschen nicht für kriecherisch, sondern für romantisch.

Ich, lieber Wagner, halte die Deutschen zwar auch nicht für kriecherisch, aber für sehr RTL2.
Denn Deutschland könnte 200.000 Leute aus vielen anderen Gründen auf der Straße gebrauchen als aus dem, dass jemand kommt, der zufällig schwarz ist, vielleicht Präsident der Vereinigten Staaten wird und eine Rede hält, die man eventuell versteht.
Aber die meisten Deutschen sind eben nur vorn bzw. draußen mit dabei, wenn es viel Sensation für wenig Denken gibt.

Witzig. Das ist ja genau wie bei der BILD-Zeitung.

Herzlichst,

Ihre inFemme

Rike

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