Nur ein buntes kann man als Leben bezeichnen

Nur ein buntes kann man als Leben bezeichnen

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Werte Leser,

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es war schon immer so: Ich liebe Affen. Und damit meine ich diesmal nicht meine menschlichen Lieblinge, sondern die restlichen Primaten. Und so freue ich mich sehr, verehrte Damen, Ihnen einen außergewöhnlichen Affen präsentieren zu können.

Sein Spitzname ist Programm, sein Intellekt so außergewöhnlich wie sein Aussehen. Prüfen Sie vorab gut, ob sie ihm gewachsen sind. Ansonsten werden Sie sich verlieben und leiden. Er ist der Pablo Picasso der Moderne, der Hans Aff in allen Gassen. Ist er zu stark, sind Sie zu schwach. Viel Glück.

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Nick: Äff Action
Name: Roter Uakari / Scharlachgesicht
Geschlecht: männlich
Beruf / Beschäftigung: Malerei im Stile des abstrakten Expressionismus
Wohnort: Im Sommer in Peru, im Winter in meinem Baumhaus in Brasilien
Größe: 53 cm
Hobbys: Vegetarisches Essen („Respektiert die Menschen wie euch selbst!“)
Motto: Von wegen „In der Ruhe liegt die Kraft“ – Leben heißt Leidenschaft!

Kurz etwas zu meiner Person:
Farben bestimmten schon immer mein Leben. Als Weise und in der Fremde aufgewachsen, haderte ich in jungen Jahren aufgrund meines Aussehens (und dank wortgewaltiger Unterstützung pubertierender Springaffen-Crétins) mit meinem Selbstbild. Durch ein Wunder wandelte sich diese Energie in kreatives Schaffen und mein Antlitz zu einer Art Markenzeichen. Das ist hilfreich, wenn auch auf einer sehr oberflächlichen Ebene.

Ruhm bedeutet mir nichts, Leidenschaft dagegen alles. Alles, was ich zu geben habe, kommt von Herzen. Mitunter mit Überschall. Das gilt insbesondere für die Liebe, weshalb ich gegenüber dieser Art der „Liebesanbahnung“ eher skeptisch eingestellt bin. Aber einen Versuch ist die Liebe immer wert.

Wen ich suche:
Meine Königin. Der Inbegriff aller Weiblichkeit. Ich suche eine Frau, die eine perfekte Symbiose der vielfältigen, weiblichen Farbenpracht darstellt, welche vom Schimmern der Haut im frühsten Morgenlicht bis zum leidenschaftlichen Funkeln der Augen im tiefsten Abendrot geht. Ich möchte eine Muse, die mich intellektuell wie körperlich anspricht, die alle anderen Frauen im Wald verblassen lässt und deren Aura selbst in einem verdammten Zookäfig vor Anmut nur so strotzt.

Bei Interesse kannst du Kontakt aufnehmen unter der Chiffre „Affection “ mit einer Mail an info@sleazemag.de

Wir haben die Rubrik ins Leben gerufen, weil Ungerechtigkeit herrscht – wieder einmal. Die süßen, niedlichen, ach so knuffigen Tiere werden mehr erforscht als die Einäugigen, Zweinasigen, Dreibrüstigen, kurz – die Freaks unter uns. Wusstet ihr das?

Gut, das muss nichts Schlechtes sein. So landet man auch seltener im Tierlabor. Ungerecht ist es trotzdem. Eher Euthanasie als Darwin. Und außerdem: Frauen dürfen inzwischen auch ganz emanzipiert dumme „männliche“ Sachen machen wie Krieg führen.

Also fordern wir endlich auch Gleichberechtigung bei der Forschung. Menschen sollten in Versuchslabors zu gleichen Bedingungen wie Affen zugelassen werden, hässliche Tiere genauso erforscht wie süße. In diesem Sinne…

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