Men in Black Nr°3

Men in Black Nr°3

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Als Barry Sonnenfeld damals das Skript zu „Men in Black 1“ las, war ihm sofort klar, dass für die Besetzung kein anderer in Frage kommen konnte als Will Smith, der zu der Zeit noch als „Prinz von Bel-Air“ über den Bildschirm turnte. 15 Jahre ist es jetzt her, dass er Smith zum Anzugträger und Retter der gesamten Menschheit auserkoren hat. Der gute Sonnenfeld hätte sich nicht besser entscheiden können, und so läuft am 24. Mai 2012 der letzte Teil der erfolgreichen Men in Black“-Triologie an.

Auch dieses Mal gilt es, wie könnte es anders sein, für Agent J (Will Smith) und Agent K (Tommy Lee Jones) die Erde vor einem fatalen Angriff außerirdischen Lebens zu bewahren. Der Bösewicht in der Story ist „Brad das Biest“, ein Monster mit besonders abscheulicher Lache, der sich an Agent K rächen will. Dieser hat ihm vor etlichen Jahren nicht nur seines Arms entledigt, sondern ihn danach auch noch für längere Zeit hinter Gitter gebracht.

So hegt Brad einen perfiden Plan aus und reißt in die Vergangenheit – um seine Extremitäten zu retten und seinen Erzfeind K für immer zu eliminieren.

Als Agent J an einem unnatürlichen Verlangen nach Schoko-Milch leidet, merkt er dass das Raum-Zeit Gefüge manipuliert wurde. So macht er sich auf eine abenteuerliche Art und Weise auf den Weg in das Jahr 1969, um Brad von seinem Vorhaben abzuhalten.

Dort angekommen, beginnt ein actionreicher Wettlauf gegen die Zeit und „Brad das Biest“, der mit allen Mitteln versucht K und alle Verbündete aus dem Weg zu räumen.

Die Jagd führt durch ein abgefucktes New York, vollgepumpt mit Motorenlärm und zugedröhnten Künstlern. Bis schlussendlich alle Spuren nach Cape Canaveral führen, wo sich die Kontrahenten eine spektakuläre Schlacht liefern und ungeahnte Geheimnisse gelüftet werden. Ihr werdet erfahren, wer wirklich hinter dem Suppendosen-Liebhaber Andy Warhol steckt und was es mit Agent K’s geheimnisvoller Vergangenheit auf sich hat.

Gespielt wird der junge K übrigens von Josh Brolin (True Grit), der wie er selbst sagt, ein bisschen Schiss vor der Aufgabe hatte, eine Version von Tommy Lee Jones in jüngeren Jahren darzustellen. Das Ergebnis ist eine verblüffend ähnliche Mimik und Gestik und kann sich mehr als sehen lassen. Das ganze Schauspiel kommt dann auch noch in 3D daher, und so hat man während des Films oft das herrliche Gefühl, dass einem Glibber oder Alienrotze ins Gesicht spritzt. Eine Explosion jagt die nächste Blitzdings-Ballerei – das alles macht den Film zu einer fast zu perfekt durchgeplanten Actionkomödie die mit viel Humor, Will Smith Gesichtsakrobatik und wunderbar hässlichen Außerirdischen absolut sehenswert ist.

Lydia

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