Markus Herrmann: Aaarfz

Markus Herrmann: Aaarfz

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„Aaarfz“. Womöglich erschien selten ein Roman mit noch größerer Aussagekraft im Titel. Zur Erklärung: Es ist das Geräusch, welches Hauptfigur Tobias jeden Morgen macht, bevor er schlaftrunken aus dem Bett fällt. Er kann sich nicht beklagen, in seinem Traumberuf Musikredakteur kommt er ganz gut über die Runden und ansonsten passt auch alles ganz gut. Zufrieden ist er aber trotzdem nicht. Um seinem Alltagstrott zu entkommen, fasst er deshalb eines Tages den Beschluss, sich wieder seinem Kindheitstraum zu widmen. Einmal in den Weltraum fliegen!

Wie er das schaffen soll? Keine Ahnung. Trotzdem baut er sich sein eigenes Astronautentrainingsprogramm. Er verabreicht seinem trägen Körper ein Sportprogramm und fühlt sich beim Joggen wie eine mit Joghurt gefüllte Matratze oder liefert sich eisenharte Duelle mit Rentnern im Schwimmbad. Seinen Essensplan stellt er auf selbstgebaute Astronautennahrung in einer Wärmflasche um und auch sonst nimmt er seine Umwelt viel genauer wahr, jetzt, wo er einmal seinen großen Traum verfolgt.

Markus Herrmann hat mit „Aaarfz“ einen zeitgenössischen, sehr lustigen Roman geschrieben, der pro Buchseite ungefähr 700 lustige Begebenheiten und popkulturelle Querverweise zu bieten hat. Man folgt der sympathischen, wie unbeholfenen Hauptfigur gerne von einem Geschehnis zum nächsten und denkt dabei oft selbst über eigene Träume nach. Leseempfehlung! 

Mehr dazu auf www.aaarfz.de

 

Moabit-Fanny

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