LG PK7: Die Bluetooth-Box mit Erleuchtung

LG PK7: Die Bluetooth-Box mit Erleuchtung

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SLEAZE + LG PK7
Eindeutig: Geschmackssache

Das Wochenende ist da und wir haben uns dafür etwas Entspanntes vorgenommen: einen Bluetooth-Box-Test. Den sogenannten Entspanntest. Die PK7 von LG sieht zwar eher aus wie ein Baustellen-Radio, aber überrascht doch mit einer – nicht nur spirituellen – Erleuchtung.

Bei der Größe der Box hatte ich etwas mehr vom Sound erwartet, ist aber trotzdem völlig ok. Bei schlechten MP3 schwächelt die Box recht stark, aber wenn man durchschnittliche bis gute Daten anliefert, dann liefert auch die PK7 mit ihren 40 Watt. Allerdings sollte man die Enhanced Bass-Taste schon nutzen. Ohne wirkt alles recht schwach.

Ein cooles Feature ist die Erleuchtung. Die Box gibt ein „Stimmungslicht“ ab, welches man persönlich anpassen kann. Dass geht allerdings leider nur per App, und da auch nur bei Android. Das ist schon ein Minuspunkt. Aber grundsätzlich ist die Idee super.

Ob die Box von einem Waldgott geküsst wurde und deshalb so hübsch leuchtet, konnten wir nicht herausfinden. Aber dass sie mit verschiedenen Farben sich den verschiedenen Tönen des Lieds anpasst, ist nicht nur bei lässigen Park-Partys im Halbdunkel ein charmantes Extra, das aus der oftmals recht langweiligen Optik der Bluetooth-Boxen heraussticht.

SLEAZE + LG PK7
Auch wenn es so aussieht: Es gibt kein Tape-Deck

Das hat LG wohl auch mit dem Design versucht. Und ich muss zugeben, als Alleinstellungsmerkmal taugt dieses Gestell um die Box auch. Aber so richtig hübsch ist es nun nicht. Ich würde es eher in der Kategorie „Kann man durchgehen lassen“ verorten.

Ärgerlicher ist da schon, dass die Box keinen USB-Anschuss hat. Es gibt zwar einen Klinke-Anschluss, aber der ist heutzutage doch nicht so wichtig wie ein USB. Außerdem hätte man den netten Effekt liefern können, dass man sein smartes Telefon laden kann, aus dem höchstwahrscheinlich ja eh die Bluetooth-Daten für den Speaker kommen.

Dafür hat die Box einen anderen merkwürdigen Button: Es gibt einen Reset-Knopf, den man laut Gebrauchsanweisung drücken soll, wenn die Box „einfriert“. So einen Fall hatte ich bei den ca. 100 bisher getesteten Boxen zwar noch nie, aber vielleicht ist das ja ein LG-Problem. Dafür haben sie die Vor- und Rückspultasten weggelassen. Auch die finde ich  wichtiger als Klinke, aber LG hat eindeutig andere Prioritäten als ich.

SLEAZE + LG PK7
Taste the Tasten

Sehr praktisch: Die Box ist neben den komischen Knöpfen auch mit dem Standard IPX5 ausgestattet und somit gegen „Strahlwasser“ geschützt. Wem das nichts sagt, der kann sich auf dem witzig-schrägen Blog „Wasserdichte Tasche“ genauer informieren. (Immer wieder: Manche Leute haben komische Hobbys. 🙂 )

Weniger praktisch: das Gewicht. Fast drei Kilogramm bringt das Baby auf die Waage und taugt somit auch gut als Zelthalterung auf Festivals z.B. Vor allem, wenn du dir zwei holst. Dann kannst du die Geräte nämlich auch koppeln. Aber ob so etwas wirklich jemand macht bei den fast sechs Kilo Kampfgewicht?

Dazu kann die PK7 von LG mit einem Akku aufwarten, der auch für Techno-Abende geeignet scheint. Wenn die Angaben stimmen, kann der Akku bis zu 22 Stunden liefern. Klar, das sind immer so zuverlässige Angaben wie die der Autohersteller beim Benzinverbrauch. Aber bei uns hat er die acht Stunden im Büro mit durchschnittlicher Lautstärke lässig gemeistert.

SLEAZE + LG PK7
Nicht viel zu holen.

Mit dem eigentlichen UVP von 219,- Euro wäre die PK7 eindeutig zu teuer. Inzwischen gibt es sie aber für die Hälfte, und damit ist die Box für alle eine interessante Alternative, die mit dem etwas außergewöhnlichen Design (gut) leben können.

Fazit: Es gibt bei der Box einige Pluspunkte, aber auch einige Minus-Eigenschaften wie das Gewicht. Für Festivals oder für alle, die etwas Robusteres brauchen (wie ich persönlich auch), ist die Box aber dennoch eine interessante Option. Vor allem für den aktuellen Straßenpreis.

danilo

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