Left Boy endlich mit neuen Sachen!

Left Boy endlich mit neuen Sachen!

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SLEAZE Left Boy

SLEAZE Left Boy Cover
Mit dem Bart würden wir genauso schauen.

What’s my name? Diese Frage erinnert schnell an Snoop Dogg. Doch es geht nicht um den inzwischen auch gar nicht mehr so guten Hunde-Kiffer, sondern um einen Herrn, der zwar ursprünglich auch aus dem Hip Hop kommt, aber öfter mal – T9 sei Undank – zum Liftboy degradiert wird. Ob er deshalb diese Frage stellt?

Schwer zu glauben nach dem Jack-Sparrow-Hit mit dem etwas gewollt schrägen Video. Und dann noch die Performance zur Eröffnung des Eurovision Song Contests 2015. Aber auf der anderen Seite wurde es danach ganz schön still um den Musiker. Die Hoffnung auf ein neues Album schien langsam zu verblassen, ja sogar die Frage, ob er sein Dasein als Musiker komplett beendet hat machte die Runde.

Doch dann „Chapter One“: Das erste Lebenszeichen seit Langem, ein ausschließlich mit Instrumentals hinterlegtes Video, das direkt an den vergangenen Song-Contest-Auftritt anknüpft. Zumindest die Befürchtung, Left Boy hätte seine Musikerkarriere an den Nagel gehängt, scheint erst einmal unbegründet. Kurz darauf das nächste Lebenszeichen: In „Dear Tessy“ setzt der Österreicher dem Warten seiner Fans endgültig ein Ende.
In einem per Vintage-Schreibmaschine verfassten Brief kündigt er das lang ersehnte neue Album „…and this title, love“ (Release voraussichtlich am 25.08.17) und den nächsten großen Gig auf dem „Rock in Vienna“ Festival am 2. Juni an. Na, geht doch!

„Chapter Three – The return of…“ nennt sich die Single des jungen Österreichers, die sich Genre-technisch – wie seine weiteren Tracks – schwierig einordnen lässt. Und seine Videos passen dazu. Zweifelsohne… er ist ein Meister der Filmkunst und ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, die Regie des neuen Videos selbst zu führen.

Das Ergebnis ist eine Schwarz-weiß-Film im 60er Jahre Popart-Stil: Ein alter Mercedes rollt langsam eine gepflasterte Straße entlang, direkt auf die Kamera zu. Im Inneren des Wagens sitzt ein junger, adrett gekleideter Mann mit Hut und Sonnenbrille, zur Rechten und zur Linken jeweils eine junge Dame. Diese Szene in Verbindung mit dem Beatles-anmutenden Gitarren-Intro könnte genauso gut Tarantino’s Pulp Fiction entsprungen sein.

Ein guter Start, der uns gespannt das neue Album erwarten lässt. Und solang klicken wir uns noch mal durch seine alten Videos.

Sophia

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