Kreativ, abgedreht, japanisch

Kreativ, abgedreht, japanisch

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Japan ist berühmt für seine skurillen, schrulligen und schrägen Prokute und Menschen. Perfekt für uns. Viel Spaß mit „Produkte auf japanisch“.Ein Brett, welches jeden zum Karate Kid macht!

Die wichtigste Szene in einem jedem Karatefilm ist die, in der irgendjemand einen Stapel Betonklötze oder eben zumindest ein massives Brett mit der bloßen Hand durchschlägt. Ein gekonnter Handkantenschlag hat schon so manches Brett entzweit und Herzen geeint. So ziemlich jede Braut lässt sich damit beeindrucken, versprochen! Nur dauert so ein Training zum Karatemeister einige Zeit. Und einfach eine dünne Spannplatte durchzuhauen, womöglich noch mit einem Hammer, hat nicht denselben respekteinflößenden Effekt. Die Lösung haben wir mit diesem Brett hier parat. Es sieht massiv aus und hat eine schöne Maserung. Zudem ist es praktischerweise vorgebrochen und lässt den schmächtigsten Spargeltarzan wie Bruce Lee erscheinen!

Der heiße Draht in der ekligen Variante

Wer mag es nicht, das Spiel bei dem vor allem Alkoholiker auf Entzug und Parkinson-Patienten ganz schlechte Karten haben? Die Rede ist natürlich vom sogenannten „heißen Draht“. Der Draht ist dabei meist nicht wirklich „heiß“, sondern eher unter Strom. Man führt also eine Metallschlaufe eine Metallstrecke entlang, und sobald man die Strecke berührt, hat man das Spiel verloren. Eigentlich ist es kein wirklich spannendes Spiel – es sei denn, man kann eine Menge Geld gewinnen, wenn man es bis ins Ziel schafft. Die Japaner haben nun jedenfalls einen Weg gefunden, wie man dieses relativ öde Spiel obendrein noch besonders eklig anzusehen machen kann. Dieser kleine Hund hier hat ein Problem: Schleim befindet sich in seinem Maul und in diesem sitzen fiese Bazillen. Diese muss man mit einer Zange entfernen – und zwar ohne, dass man den Schleim berührt, sonst gibt es einen Stromschlag. Wer die meisten einfängt, gewinnt.

 

Die Sargwohnung

Wer schon einmal ein Loft bewohnt hat, kennt das Problem von fehlenden Wänden. Eine Möglichkeit wäre es, einfach Wände einzuziehen. Diese sind aber relativ starr und können nur unter größerem Aufwand wieder umgesetzt werden. Andere, womöglich sozial schwächere, Familien haben vielleicht die Situation, dass sie vom Staat nur eine 60-m²-Wohnung spendiert bekommen. Wenn nun das vierte Kind auf dem Weg ist und der Älteste auch mit 34 noch nicht ausziehen mag, wird es schwer, jedem sein eigenes Zimmer zu ermöglichen. Diese vollklimatisierten Wohnboxen bringen die Lösung! Die „Privatsphäre auf 4 m²“ sollte von Klaustrophobikern jedoch besser gemieden werden.

Die fliegende Snooze-Taste

Eine der besten Erfindungen der Menschengeschichte bleibt die Snooze-Taste am Wecker. Meistens sind sie schön groß und mittig auf den erbarmungslosen Maschinen platziert. Groß genug, dass man ohne Probleme im Halbschlaf drauf hämmern kann und weitere genussvolle Minuten Schlummern kann. Bis der nächste Alarm zum abermaligen blitzschnellen Drücken der Wundertaste führt. Das geht so lange, bis man wieder einmal komplett verschlafen hat und hoffnungslos zum Bus hetzen muss und sich eine weitere Ausrede für den Chef zurechtlegt. Bei diesem Wecker hier muss man nochmals eine gute Schippe Geschwindigkeit drauflegen, um die Snooze-Taste zu erwischen, bevor diese wegfliegt. Ja, richtig gehört: Sobald der Weckton ertönt, der an einen Torpedo-Alarm auf einem U-Boot erinnert, saust ein Propeller gen Zimmerdecke. An diesem hängt der Stift, der die süße Stille zurückbringt. In den meisten Fällen muss man also erst einmal aufstehen und das verdammte Teil suchen, bevor man den grässlichen Lärm stoppen kann.

Emanzipation auf Japanisch

Wenn Männer ehrlich sind, ist das Tollste beim Sex mit einer Frau, dass man sein ganzes Können unter Beweis stellen kann, indem man in Rekordzeit die BH-Bügel aufbekommt. Diese wieder zu zumachen obliegt wiederum meistens der Frau, da der Mann zu diesem Zeitpunkt schon unlängst eingeschlafen ist. Ein wahrliches Dilemma für den aufgeschlossenen Mann von heute, der auch in dieser Disziplin punkten möchte. Nur, wie soll er üben? Bei seiner Schwester oder Mutter könnte so etwas leicht missinterpretiert werden! SO offen ist diese Gesellschaft dann doch noch nicht, respektive nicht mehr. Die Lösung kommt aus Japan: der BH für den modernen Mann! Von nun an können also auch Männer tagtäglich die Kunst des BH-An- und Entkleidens praktizieren. Jetzt müssen wir nur noch auf den ersten Männer-Wonderbra warten, dann haben unästhetische Hühnerbrüste endlich ein Ende!

Pascal Scheib

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