Karate-Kids am Raven

Karate-Kids am Raven

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Ehrenplätze für Ehrengäste
Ehrenplätze für Ehrengäste

Du kannst es bestimmt auch schon gar nicht mehr abwarten: unseren Geburtstag! Dazu hat SLEAZE höchstpersönlich auch etwas zu sagen und vielleicht auch zu verschenken. Neben tollen Überraschungen darf aber auch die richtige Musik nicht fehlen. Die musikalischen Grillmeister von Schluck den Druck werden das Bi Nuu zum Kochen und Garen bringen und haben sich zum Vorglühen schon mal mit uns getroffen.
Besucht haben uns Alexander, genannt Locke, und Florian, auch genannt Glatze. Oder war es doch andersrum? Naja, lies selbst, was es zu wissen gibt über Rave, (Selbst)Ironie und angetrunkene Beifahrer.

Wer seid ihr beide denn eigentlich genau?
Locke: Mein Name ist Florian, also eigentlich der Kompressor. Ich bin 19 Jahre alt und habe die größte Zeit meines Lebens als Profisportler verbracht, also mit Fußball. Meine Mannschaft war der FC St. Pauli. Da habe ich als Libero gespielt und die Zeit war auf jeden Fall anstrengend. Aber als ich angefangen habe mit Rave, habe ich auch ganz klar gemerkt, wie meine Sportkapazität dann nach unten gegangen ist. Die Spiele waren ja immer am Wochenende und die Raves meistens auch. Deshalb bin ich natürlich auch oft unentschuldigt nicht mehr hingegangen. Dann habe ich mich eben dem Rave komplett gewidmet.
Glatze: Mein Name ist Alexander. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und seit dem ich 14 bin, eigentlich durchgehend am Raven, also auch oft im Wald draußen. Von 14 bis 17 habe ich auch fast nur geravet und dementsprechend dann auch meinen Ausbildungsplatz verloren und seit vier Jahren mache ich eben Musik.

Was steht bei euch aktuell gerade an? Album, Tour?
Locke:
 Wir haben gerade unser Album „Rave ist Karate“ releaset und eine sehr große und wilde Festival-Tour hinter uns mit 30 Stopps in diesem Jahr und bereiten uns gerade mental und körperlich auf die Wintertour vor. Wir machen jeden Tag zweimal Sport, um uns mit voller Kraft den Karatemoves zu widmen, die wir auf der Bühne präsentieren.

Seid ihr abergläubisch?
Glatze:
 Eigentlich gar nicht.
Locke: Eigentlich nicht. Ich glaube auf jeden Fall an eine höhere, größere Energie, die es gibt und die sich auch in vielen Situationen irgendwie darstellt. Aber das hat wahrscheinlich nichts mit Aberglaube zu tun.
Glatze: Man tendiert ja in schwierigen Situationen immer dazu, abergläubisch zu werden. Aber ich sag mir dann immer, dass das Schwachsinn ist in solchen Situationen.

Dann glaubt ihr nicht, dass am Freitag den 13. schlimme Dinge passieren können?
Locke:
 Also vor allen Dingen bin ich am 13.09. geboren. Freitag, der 13., war für uns immer schon der ganze große Glückstag, weil ich eben da geboren bin. Das kann für uns einfach kein schlechter Tag sein.
Glatze: Das Thema war für uns deshalb einfach abgehakt, aufgrund dem Tag seiner Geburt.

SLEAZE.schluck-den-druck1Was ist das Peinlichste, das euch auf der Bühne so passiert ist?
Glatze:
 Peinlich gab es eigentlich nie wirklich.
Locke: Einmal habe ich den Text vergessen, aber es war auch nicht richtig peinlich.
Glatze: Es gab mehrere Male mit Alexander, dadurch dass er vor den Auftritten nichts essen darf, weil er sich dann immer übergeben muss. Also das, was er eine halbe Stunde vor dem Auftritt ist, kommt wieder raus. Wir hatten aber öfter schon Situationen, wo das Büfett geil war, dass wir gesagt haben, na komm, eine Schnitte noch oder so. Bei dem Auftritt danach war ich dann wieder Mal alleine auf der Bühne für zwei Songs. Dann ist er aber wieder da.
Locke: Einmal haben die Sanitäter hinter der Bühne tatsächlich gefragt, wer ich bin und was ich hier mache, weil ich mich eben gerade übergeben habe während unseres Auftrittes. Wir haben auch viele Verletzungen auf der Bühne.
Glatze: Ich habe mir zwei Mal denselben Zahn ausgeschlagen auf der Bühne. Der ist immer wieder neugemacht worden. Weil wenn du in kleineren Clubs springst, kommst du mit dem Kopf immer gegen die Decke und haust dir das Mikrofon an die Zähne.
Locke: Ich habe auch mal einen halben Zahn verloren. Einmal stand ich auch, bevor ich Stage Diving machen wollte, auf dem Wellenbrecher, bin ausgerutscht und mit dem Rücken richtig auf den Wellenbrecher. Das war auch nicht so richtig gut, trotzdem Glück gehabt, aber da hätte man auf jeden Fall überflüssige Spätfolgen haben können.

Habt ihr Rituale, die ihr vor jeder Show macht?
Locke:
 Rituale nicht wirklich, vielleicht so eine Zeremonie. Da machen wir ein kleines Feuer und Räucherstäbchen überall hin ungefähr eine Stunde vor dem Auftritt.
Glatze: Direkt vor dem Auftritt nicht, aber das mit den Räucherstäbchen beruhigt uns alle nochmal und ein Schnapps natürlich, der darf nicht fehlen.

Ihr spielt auch sehr viel auf Festivals und im Dezember beginnt eure Tour. Was bevorzugt ihr?
Locke:
 Wir lieben beides.
Glatze: Ja, beides auf jeden Fall. Festivals sind ein bisschen rock’n’rolliger. Wir kommen ja selber auf die Festivals so eins, zwei Tage vorher schon, um den Vibe zu spüren und uns dann eben auf dem Zeltplatz und dem Gelände selber auch mal richtig abzuschießen. Das geht natürlich auf Tour nicht, da ist alles immer so getaktet, dass du dann immer fit sein musst. Das geht dann oft nicht, dass man sich komplett wegschießen kann. Das wird zwar auch oft gemacht, aber ist auf Festivals auf jeden Fall entspannter.
Locke: Wir lieben halt Festivals. Wir sind ja selber auch Festivalveranstalter. Wir lieben einfach diesen Vibe, der auf Festivals herrscht, weil die Gäste und Künstler eben komplett aus der realen Welt rausgezogen werden und dieses Gemeinschaftsgefühl noch krasser ist als im Club. Obwohl es dort eben auch geil sein kann, weil man in so einer Situation mit 300 bis 400 Gästen auch eine krasse Energie hat. Aber wir lieben eigentlich beides.

Gab es schon Konzerte, bei denen ihr gar nicht gut angekommen seid?
Locke:
 Ja, wir wurden schon mal mit Schokolade beworfen.
Glatze: Das war im ganz tiefsten Osten ganz am Anfang. Es gab zwei, wir nennen sie mal, Infernos, einmal in Göttingen in der Uni-Mensa bei einer Juristenparty. Das war die völlig falsche Zielgruppe, wo wir da aufgetreten sind. Da gab es dann auch Sitzstreik vor der Bühne. Und einmal in Chemnitz. Das war eine Großraumdisco, da sind wir auf die Bühne gestürmt und es dauerte keine 50 Sekunden, da waren die Leute überfordert. Die kamen mit der Situation nicht klar und haben uns dann beworfen mit Snickers.
Locke: …die wir vorher in die Menge geworfen haben. Ich glaube, das hat aber auch ein bisschen was damit zu tun, dass man in der Anfangsphase einer Band ist und wenn man einen Sound macht, der polarisiert – oder als Mensch polarisiert – da muss man erstmal einen passenden Ort finden, an dem das gut funktioniert. Da hat man einfach Erlebnisse, die halt mit Zielgruppen zu tun haben, wo das nicht gut funktioniert.
Glatze: Wo es einfach gar nicht passt zu uns.
Locke: Aber wir haben uns einfach nicht unterkriegen lassen, das ist halt geil. Wir haben einfach weitergemacht. Es gibt bestimmt Leute, die sagen, das war voll schlimm und so und wir haben einfach durchgezogen und darauf geschissen, was die anderen Leute sagen. Wir haben uns einfach gefreut, wenn wir eine gute Zeit haben und solange es ein paar andere Leute gibt, die auch eine gute Zeit haben, reicht uns das. Das war immer so die Maxime und daraus hat sich das eben entwickelt.

SLEAZE.schluck-den-druck7Bei euren Livekonzerten gab es auch schon wirklich außergewöhnliche Aktionen wie einstürzende Decken oder Stockfische wurden verteilt. Warum spielt ihr nicht einfach normale Shows?
Locke:
 Einfach weil wir selber auch den Exzess so lieben und das extreme Raven. Wir sind auch beide extrem hyperaktiv und würden als Typen jetzt nicht zu einer normalen Band passen. Was wir auf der Bühne ausleben, ist auf jeden Fall eine ehrliche und echte Art und Weise, wie wir auch sind.
Glatze: Das ist ganz komisch, der Moment auf die Bühne zu kommen, gerade bei mir speziell. Weil ich bin von der Natur vielleicht noch ein bisschen zurückhaltender, Florian ist eben sehr kommunikativ. Aber auf der Bühne setzt bei mir irgendwas aus richtig. Das ist ein geiles Gefühl und deswegen machen wir das auch. Da setzt ein Hebel um und dann ist alles vergessen und dann nach uns die Sintflut. Das ist das geilste Gefühl auf diesem Planeten.

Sitzt ihr vor den Shows dann ewig zusammen und überlegt, wie ihr das nächste Konzert noch spektakulärer machen könnt
Glatze:
 Jedes Jahr ist ja eine neue Show und das wird dann wirklich detailliert ausgearbeitet. Da wird auch ein richtiger Stimmungsbogen konstruiert, welcher Song wohin kommt. Bei den ersten Shows variiert man noch ein bisschen, da merkt man, das hat vielleicht nicht so funktioniert wie erwartet, aber meistens nach zwei, drei Shows weiß man ganz genau, was funktioniert und wo was hin soll. Dann ist das auch so einen Sommer oder eine Festivaltournee. Das funktioniert und da holt man die Leute sofort ab und geht bis zum Ende full-on.

Gab es denn Aktionen, die gar nicht funktioniert haben und die ihr bereut habt im Nachhinein?
Glatze:
 Das spürst du eigentlich schon im Proberaum, was funktioniert und was nicht. Man hat da so ein Bild vor Augen, bei den Proben schon. Man hat die Menschen vor Augen und weiß dann schon, das funktioniert und das nicht. Klar gibt es beim Konzert mal Stimmungen, wo das dann nicht so geil funktioniert wie bei dem Mal davor. Aber an sich funktioniert es immer. Es ist ja auch immer die Sache, wie du das auf der Bühne vorträgst. Wenn du selber Energie ausstrahlst und einfach Bock auf die Sache hast, dann hast du auch Bock auf die Leute. Das werde ich auch bei den meisten Bands nie verstehen, die auf die Bühne kommen und so zögerlich sind wegen den Aktionen. Ist doch klar, dass das Publikum dann auch zögerlich ist mit der Reaktion. Das ist eigentlich die halbe Miete. Du musst selber einfach full-on sein.
Locke: Du musst auch selber davon überzeugt sein, was du machst.
Glatze: Es kann egal sein, wer da ist mittlerweile. Damals war das vielleicht anders, aber wenn wir jetzt vor den Juristen auftreten würden, würde es keine drei Minuten dauern und wir hätten die.

Wie viele Shows hattet ihr denn so bisher?
Locke:
 200, vielleicht 250. Ist immer schwer zu schätzen. Wir haben das ja jetzt so ein bisschen konzentriert. Wir haben gesagt, dass wir jetzt erstmal ein bisschen touren, um auch parallel an dem Album arbeiten zu können. Wir haben ja festgestellt, wenn wir jedes Wochenende zwei- bis dreimal spielen, dann schafft man einfach nicht mehr genug. Weil dann geht das Tourleben Donnerstag los und endet Montag. Dann brauch man auf jeden Fall auch wieder eins, zwei Stunden, um sich wieder zu konzentrieren und deshalb haben wir jetzt konzentrierte Touren, die wir spielen.
Glatze: Wir haben vier Jahre lang nur gespielt jedes Wochenende und dann spürst du einfach, dass dieses Album und die Musik völlig untergehen. Deshalb haben wir das jetzt bewusst runtergefahren und gesagt, lieber ein Album rausbringen und im nächsten Jahr eine EP und dann haben wir auch wieder ein Album. Damit da lieber so ein Gleichgewicht ist, weil wir haben ja eine Zeit lang nur gespielt und nichts veröffentlicht und das funktioniert nicht gut im Musikbusiness.

Selbst das beste Team ist sich nicht immer einig.
Selbst das beste Team ist sich nicht immer einig.

Manche finden, dass euer neues Album „Rave ist Karate“ weniger albern ist als auf eurem Debütalbum und darauf sogar ernste Texte zu finden sind. Stimmt ihr dem zu oder wie unterscheiden sich die beiden Alben in euren Augen?
Glatze:
 Also das erste Album ist ganz klar aus einer Spaßidee entstanden. Wir haben uns mal richtig gefreut auf einen Künstler, der auftreten sollte, aber der war so lame und langweilig, das wir einfach dachten, das müssen wir mal selber machen. Dann haben wir halt so ein bisschen rumgequatscht und gemeint, wir müssen Mucke machen. Irgendwann kam es dann zu dem Punkt, da haben wir gesagt: „Jetzt reicht es, jetzt holen wir uns einen Produzenten ins Studio und machen einfach was!“ Das ist einfach aus so einer freien Attitüde entstanden. Einfach nach uns die Sintflut. Jetzt bei dem zweiten Album macht man natürlich alles bewusster und dadurch wird es manchmal auch ernster und deshalb ist auf jeden Fall ein Großteil der Songs auch ernst geworden auf dem neuen Album. Aber wir wollten auch bewusst weg ein bisschen von dieser Halligalli-Geschichte.

In dem Lied „Schnick Schnack Schnuck“ wisst ihr nie, wie ihr euch entscheiden sollt. Fällt es euch selbst in echt auch so schwer, Entscheidungen zu treffen?
Locke:
 Das fällt uns tatsächlich gar nicht so schwer, aber jeder kennt immer diesen Moment, wo man einfach überlegt. Man überlegt, wie entscheide ich mich jetzt richtig, man versucht abzuwägen, oft hat man ein Bauchgefühl, oft denkt man, ich glaube, ich müsste es jetzt so machen oder ist vielleicht doch der andere Weg gut. Wir haben einfach gedacht, wir brauchen einen Song, der das tatsächlich mal thematisiert. Ich glaube aber was wichtig ist, das wollen wir auf jeden Fall auch mit diesem Song aussagen, ist nur dass man sich entscheidet und nicht zu lange überlegt. Weil ich glaube, dass ist auch so ein bisschen ein gesellschaftliches Problem, dass die Leute viel zu lange überlegen und denken, ich bin nicht so richtig zufrieden mit der Situation, aber oft ist eine klare Entscheidung besser, als zu lange zu hadern mit sich selber.
Glatze: Lieber einen falschen Plan haben, als gar kein Plan, weil den falschen Plan kannst du noch korrigieren, gar kein Plan nicht. Das ist genauso wie bei den Entscheidungen auch.

Eine Zeile lautet „Bin ich heut der Fahrer oder will ich einen saufen“. Welche Rolle habt ihr lieber, wenn ihr feiern geht?
Glatze:
 Beide ganz klar der Fahrer. Wir haben ja beide einen Porsche und dadurch können wir kaum was trinken.
Locke: Also zurzeit sind wir beide wirklich beide eher die Fahrer. Florian hat ja auch einen Bus-Führerschein. Ich habe einen Taxischein. Ich kenne auch noch die Frage aus dem Fragebogen in der Fahrschule „Sie sind auf dem Rückweg von der Disco, Ihre Beifahrer sind alle angetrunken, wie verhalten Sie sich?“ Wir haben dann halt mal angekreuzt „Ich versuche, die Stimmung mit riskanten Fahrmanövern anzuheizen“. Den Punkt gab es wirklich. Das hat uns einfach so bewegt, dass wir seitdem nur noch fahren.

Wer von euch hat denn die besseren Ideen beim Schreiben von Liedern?
Locke:
 Also ich habe manchmal gute Ideen, aber Florian kann die Texte besser umsetzen.
Glatze: Es ist auf jeden Fall so, diese ganzen Ideen entstehen auf Tour oder unterwegs. Aber ich glaube ehrlich gesagt, es gibt keinen Künstler, der sich in einen Raum setzt und sagt, ich schreibe mir jetzt mal irgendwelche Ideen auf. Die Ideen an sich muss man sich woanders holen. Die musst du dir im Alltag holen, auf Reisen, vielleicht im Kiosk oder beim Späti holen, aber nicht am Schreibtisch. Am Schreibtisch ist in meinen Augen die Verfeinerung oder die Umsetzung der eigentlichen Lieder, die Geschichte. Das mache ich dann, also wir sammeln zusammen die Ideen und schreiben dann Lieder daraus.

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Hochprofessionell in Nachmittagsfarben

Eure Songs haben einen ganz bestimmten Sound. Wisst ihr schon beim Schreiben, wie die Lieder genau klingen sollen oder entwickelt sich das erst im Studio?
Glatze:
 Das ist der schwierigste Part überhaupt beim Musizieren. Die Stimmung einer Idee und das Textliche mit dem Musikalischen zu kombinieren. Das macht es ja auch so schwer, gewisse Themen auf den Punkt zu bringen. Zum Prozess im Studio zum Beispiel, da setzt man sich zusammen mit dem Produzenten. Dann erstmal, dass das was du aussagen willst und die Stimmung der anderen Person zu verklickern, das ist ja schon mal Wahnsinn. Jeder empfindet ja gewisse Sachen anders, aber dann das Ganze noch zusammenzufügen, das ist die hohe Kunst. Das ist zum Beispiel bei „Schnick Schnack Schnuck“ sehr gut gelungen. Diese verschiedenen Sprachen zu vereinen, das ist die Crème de la Crème.

Meistens werdet ihr als „Spaßband“ betitelt. Sehr ihr das auch so und wollt das auch sein, oder wollt ihr endlich mal ernst genommen werden als Musiker?
Locke:
 Nein, wir wollen auf gar keinen Fall ernst genommen werden. Die Welt ist viel zu ernst und alle Leute nehmen sich viel zu ernst. Wir wollen gerade der Gegenentwurf sein, dass die Menschen sich wieder frei fühlen und weg von dem Ernsten, nämlich zu viel mehr Gelassenheit und viel mehr guter Laune und ganz wichtig auch zu viel mehr Selbstironie. Das ist so schade, dass die Leute nicht mehr über sich selber lachen können. Da wollen wir auf jeden Fall grundsätzlich nichts mit zu tun haben.

Dann ist das auch das Ziel mit eurer Musik?
Locke:
 Ja, das ist ein Ziel. Dann noch die Leute aus dem Alltag holen ist das andere Ziel. Ganz klar aber auch, die Selbstironie vermitteln.

Toll, danke Jungs. Wir freuen uns auf Freitag, den 13. (November).

Maurin

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