Jubiläen ohne Ende

Jubiläen ohne Ende

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Erst einmal Moin, Moin. Wie der Hamburger sagt.

Nicht nur das Juicy Beats, die Renate und SLEAZE (Party… juhee bleib gespannt) feiern dieses Jahr großes Jubiläum, sondern auch das Reeperbahn Festival. Das Festival darf dieses Jahr bereits zehn Kerzen auf seiner Torte ausblasen. Und es darf sich nicht nur das größte Clubfestival Europas schimpfen, sondern trumpft mit Locations auf, die besonderer nicht sein könnten.

Reeperbahn Festival 2014, Mojo, Kwabs

Nur, was wäre ein Jubiläum ohne Geschenke? Ja eben, und genau deswegen ist das diesjährige Festival umfangreicher denn je. In über 70 Spielstätten, die rund um die Reeperbahn angesiedelt sind, spielen vom 23. bis zum 26. September rund 400 nationale wie auch internationale Künstler.

Neben der üblichen Clubatmosphäre kannst du hier auch in den heiligen Gotteshalle Klängen von William Fitzsimmons lauschen oder dich in Museen neuen Akustiksphären hingeben. Sozusagen Festival mal komplett anders. Ohne riesen Open-Air-Festival-Bühne – und ohne Campingplatz.

Als Tip unserer Redaktion haue ich L‘aupaire raus. Der saß vor Kurzem noch gemütlich mit uns an der Spree und schon ist er beim Reeperbahn Festival.

Die Reeperbahn ist wohl der sagenumwobenste Ort Hamburgs. Unter anderem wegen der beiden großen Gangs der 70er Jahre, den Beatles und den leichten Damen. Das alles dürfte dir wohl bekannt sein. Doch nicht nur die Reeperbahn selbst hat ihre Geschichten und Mythen, auch das Reeperbahn Festival hat in seinen zehn Jahren so einiges erlebt. Bands wie Ed Sheeran, Kraftklub, Milky Chance oder Bon Iver, die mittlerweile zu den Großen gehören haben, hier ihre ersten Schritte raus aus ihren Kinderschuhen gewagt.

Douglas Dare at the Reeperbahn Festival 2013, Schulmuseum

Doch nicht nur Musikfans werden beim Reeperbahnfestival bedient, auch Fans der Kunst, des Theaters oder des Films können aus einer voll gestopften Karte von rund 200 Programmpunkten ihre Lieblinge zusammenstellen.

Als besonderes Highlight tummeln sich unter den zahlreichen Programmpunkten die Pop-Oper „Nach Hause“ mit Peter Lohmeyer, geführte Rundgänge durch die renommierten Kunstgalerien der Neustadt oder auch die Lesung einiger Türsteher. Diese haben in „Zeit für Zorn“ ihre Erlebnisse des Hamburger Nachtlebens niedergeschrieben.

Das dürften nun genügend Leckerbissen für dich auf dem goldenen Tablett sein. Wir sehen uns in Hamburg.

Ahoi min Jung!!

Lisa

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