Im Parcours auf Tour

Im Parcours auf Tour

Fährst du gern Auto? Schaust du gern Fast & Furious? Und gibst du hin und wieder mal Geld für Nonsens aus? Ich muss gestehen, bei mir steht hinter allen drei Fragen ein großes Ja! Wenn du genauso tickst – oder einfach nur sehr sicherheitsbewusst bist und viel Auto fährst – dann ist ein Winter-Training genau das Richtige für dich.

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Auch wenn mir persönlich das pathetische Gelaber von „Familie“ auf die Nerven geht – die verrückten Actionszenen mit ihrer Hollywood-Physik (also physikalische Gesetze, die nur in Hollywood-Filmen existieren) unterhalten mich. Und dass (solche) Autos fahren Spaß macht, kann ich nur bestätigen. Noch cooler – und manchmal sogar lebensrettend – ist natürlich, wenn du den Wagen auch wirklich unter Kontrolle hast. Also mal die physikalischen Gesetze außerhalb Hollywoods ausprobierst. Womit wir beim Nonsens wären. 😉

Vorbildlich im Parcours – noch!

Denn egal, ob du gerade Familienpapa geworden bist wie einer meiner Liebsten oder einfach viel Auto fährst – man kann sein Geld definitiv für weniger Sinnvolles ausgeben als für eine Fahrschule 2.0. Da lernt man hilfreiche Sachen, z.B. ab welcher Geschwindigkeit ein Wagen ausbricht, also der Auto-Booty nicht so wackelt, wie er sollte. Oder wie sich der Wagen generell bei vereister, verölter oder auch sonstwie verschmutzter Fahrbahn verhält. Das Wichtigste ist, dass man ein Gefühl bekommt, wann man einen Gang runterschalten sollte. Ja, richtig, das war jetzt zweigleisig oder sogar mehrbahnig.

Diese Kurse gibt es natürlich schon lange. ABER – wer in deinen Bekanntenkreis hat schon mal so einen Kurs gemacht? Ich kenne genau eine Person, die nicht berufsmäßig damit zu tun hat und so ein Training absolvierte. Dabei gibt es viele Anbieter. Der ADAC genauso wie die meisten Autohersteller. So auch Volvo, mit denen ich dieses Mal unterwegs war – in dem unglaublich schicken neuen V90 Cross Country.

Und, wie war’s?

Ich kann das nur jedem ans Herz legen. Es macht unglaublich viel Spaß, gerade in einem so tollen Wagen wie dem V90. Noch besser ist es natürlich, wenn du das erste (Ab)Driften nicht in deinem eigenen Wagen versuchst. Aber das ist natürlich auch teurer und du lernst vielleicht einen Wagen kontrollieren, den du sehr selten selber fährst. Aber klammern wir das mal aus.

In der Regel beginnen solche Trainings nach eventuell etwas Theorie damit, dass du auf einen Parcours geführt wirst. Die Einsteiger-Trainings sind natürlich recht soft, und man fährt wohl meist zunächst geführt in Kolonne den Parcours ab.

Driften mit dem Polestar. Goil!

Heißt, ein Trainer fährt vor und erklärt die verschiedenen Abschnitte über das Walkie-Talkie, das in jedem Auto mitfährt. Nach der Proberunde gibt es meist eine „schnellere“ Runde – und dann beginnt der Freestyle-Spaß.

Es geht allerdings nicht nur um Heizen, Driften und den richtigen Augenblick, in der Kurve wieder zu beschleunigen. Wie viel Beschleunigung benötigt man, um eine ordentliche Steigung voller Schneematsch zu bezwingen? Oder wie verhalten sich die vielen Assistenten mit den drei Buchstaben (ESP, ABS, HSA, LKA usw.) in verschiedenen Situationen?

Ich vermute einfach mal, dass viele der technischen Hilfsmittel häufig nicht genutzt werden. Da davon aber dein Leben abhängen kann, macht ein Blick mehr in die Anleitung doch Sinn. Und wer sich nur für Auto-Sicherheit und schöne Wagen interessiert, aber nicht für Parcours, der schaue bitte hier.

Gute Fahrt!
danilo

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