I need Speed

I need Speed

TEILEN

Als ich früher das erste Mal Need for Speed auf dem Gameboy spielte, habe ich mich in diese Spielserie verliebt. Heute fasziniert mich fast nichts mehr als Autos. Laute Motoren und unendlich viele Möglichkeiten, dein Auto nach deinen Wünschen zu gestalten. Die Möglichkeiten in Need for Speed waren zwar immer schon groß, aber es hat nie gereicht. Nun erschien ein neues Need for Speed und wie gut das ist, sollte ich herausfinden.
Zuerst das Wichtigste: Wähle das richtige Auto für dich! Bevor du in jedem Need for Speed loslegen kannst brauchst du – wer hätte es geahnt? – ein Auto. Hier bietet man dir die Wahl: Welches der drei Fahrzeuge du wählst, bleibt dir überlassen. Es gibt auch keine Info, wie gut welches von ihnen ist.

SLEAZE.need5Grafisch kann Need for Speed einiges. Der Regen und die permanente Dunkelheit wirken zwar etwas gemogelt, aber dennoch ist das Spiel schön anzusehen. Lediglich die Kamera in den Driftpassagen ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Sobald du durch scheinbar ewige Zwischensequenzen durch bist, steht es dir frei, wie du weitermachst. Ein Tipp: Nimm jeden Anruf an, ansonsten verfallen diese und du hast nicht die Möglichkeit den Job zu machen, auch wenn diese im Sekundentakt eintrudeln. Viele Tuning-Möglichkeiten hat man am Anfang nicht, aber wichtiger ist zunächst auch das Tuning des Motors, denn stärkerer Motor = höhere Chance auf den Sieg. So ist es nicht verwunderlich, dass in Sachen Motortuning vieles zur Verfügung steht. Schnelleres Schalten? Neues Getriebe. Bessere Zündung? Neue Elektrik. Die Kosten überschlagen sich nur so von Teil zu Teil, während eine neue Zündung bloß 500 kostet, kostet dich ein Turbolader mal eben ganze 5000.
Sobald man denn fertig mit seinem Auto ist, fällt auf, dass man sich noch andere Autos kaufen kann. Das Spektrum ist groß, vom kleinen, alten VW Golf GTi zum schnittigen Ferrari F40. Hier macht es Need for Speed wie andere Rennspiele auch: Man nutzt die Plattform als Promotion. So besteht z.B. die Möglichkeit, das neue BMW M2 Coupé zu fahren, welches in der „echten“ Welt noch nicht verfügbar ist.SLEAZE.need1Leider fahren sich die Autos von Werk aus etwas klumpig und eher wie ein Bus als ein Rennwagen. In der Werkstatt lässt sich das ändern, aber sobald man auf Drift geht, bricht der Wagen sofort aus. Er steht dennoch mit ein wenig Mühe in der Spur, aber so wirkt er eher wie von einem Seil gezogen als wirklich selbst gesteuert.
Hat man eine schwache Internetleitung, ist Need for Speed kaum spielbar. Denn Need for Speed hat leider einen Online-Zwang, der sehr dämlich ist. Auch ist es ganz schön nervig, mitten in einem Rennen auf dem ersten Platz kurz vor der Zielgeraden rauszufliegen, weil das Internet schwächelt. Außerdem können Spieler, unabhängig ob du in einem Rennen bist, mitten in der Welt aufploppen. Das stresst sehr, wenn man in einem Rennen, wo „es um alles geht“, plötzlich so einen vor sich stehen hat.SLEAZE.need7

Need for Speed ist ganz klar ein Arcade Racer. Es setzt nicht viel auf Realismus, aber das muss es auch nicht. Der Internetzwang ist zwar sehr unnötig aber dennoch macht Need for Speed immer noch Spaß und kann auch grafisch so einiges.

Nick

KEINE KOMMENTARE

Kommentar verfassen