hello simple: Wie sinnvoll ist eine Deocreme?

hello simple: Wie sinnvoll ist eine Deocreme?

Na, wenn Deos mal kein passendes Thema sind bei solchen Schmelztemparaturen. Aber macht so ein Deo in Pastenform auch Sinn?

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SLEAZE + hello simple DeocremeDeocremes gibt es ja nun schon eine Weile, auch wenn wir uns damit noch nie so intensiv beschäftigt haben. Doch seit ich sie zum ersten Mal ausführte auf meinem Körper, ärger ich mich, dass ich das nicht viel früher auflegte (so wie es manchem DJ geht, der ein altes Lied viel zu spät entdeckt).

Wenn man wenigstens ein bisschen öko ist, taucht immer mal wieder der Name hello simple auf. Das ist eine Berliner Naturkosmetik-Firma, die vor Kurzem eine interessante Kooperation mit PETA einging. „Deocreme – Save The Oceans“ heißt das Projekt / Produkt offiziell und der Fokus liegt natürlich einerseits darauf, die Meere zu schützen (auch wenn das unserer Meinung nach eher „Kosmetik“ ist und es etwas Großes wie das hier braucht, um wirksamen Schutz umzusetzen), und andererseits, gute Produkte abseits der alltäglichen Beauty-Tierquälerei (schöner Widerspruch, oder?) anzubieten.

Eine Deocreme wird mit den Fingern aufgetragen. Manche benutzen dafür sicher auch fancy Hilfsmittel, aber das ist natürlich unnötig und unöko. Je nach Größe der Achsel entnimmst du dem Tiegel eine Menge zwischen Erbsen- und Kürbisgröße. Die verteilst du unter der Achsel – und fertig ist der „Schutz“.

Der Schutz hält mehrere Stunden wie bei einem herkömmlichen Deo, mal mehr, mal weniger gut. Insgesamt aber leistet es aber sehr gute Arbeit. Zweiter angenehmer Effekt: Das Deo riecht sehr dezent, nach einiger Zeit gar nicht mehr.

Die hello simple-Deocreme gibt es in verschiedene Duftvarianten. Natural ist mein Favorit und riecht sehr dezent nach früheren Kokosnuss-Stylingcremes für die Haare. Dann haben wir noch Palmarosa-Lavendel, was mich allerdings zu sehr an Tanta Millis Mottenkugeln erinnert und somit automatisch mein Antifavorit ist. Und dann gibt es noch Grüne Mandarine und Limette-Zypresse, die mir aber bisher noch nicht unter die Nase bzw. Achsel gekommen sind.

SLEAZE + hello simple Deocreme
Isso, wie es sein sollte!

Das Ganze ist natürlich zertifiziert, vegan und ohne tierquälerische Maßnahmen produziert worden. Also so, wie es eigentlich bei jedem Produkt sein sollte. Irgendwie traurig, dass man das immer noch betonen muss.

Ist es die Crème de la Deocreme?

Definitiv ist die Creme ein Traum. Es gibt keine Verschwendung, indem man wild mit einem Zersteuber durch die Gegend schießt. Außerdem gibt es keine Plastik-Deckel mit Sprüh-Cap oder Rollkopf mehr.

Was allerdings fehlt: ein Pfand auf die kleinen schicken Töpfchen. Sicher wird manch einer die Tiegel auch für seine Bonsai-Zucht nutzen, aber gerade bei nachhaltigen Produkten wie diesen wäre wenigstens ein Hinweis, dass man sie irgendwo zurückgeben kann, nun ja… nachhaltig.

Außerdem ist ein Deo in der Preisklasse wohl ein Premium-Produkt. Auch wenn das charmante Tiegelchen wirklich viel länger hält als ein normales Rolldeo – zunächst einmal 13 Euro für die 50 Gramm Deocreme zu investieren, klingt saftig.

Klammert man diese beiden Faktoren aus, ist das Deo unser (Schw)Hitzetipp des Monats. Und dazu unterstützt du nicht nur die Ozeane, sondern auch noch ein kleines, tolles Unternehmen aus Berlin anstatt anonyme Konzerne, bei denen man nie so genau weiß, wie nachhaltig die Produkte wirklich sind.

SLEAZE + hello simple Deocreme
Ausprobieren!

Wir sind jedenfalls begeistert. Und da es neben der Deocreme bei hello simple auch noch andere tolle Produkte gibt, wirst du hier demnächst sicher öfter von der Naturkosmetik-Firma lesen.

Leazel

 

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