Gelungener Einstieg: Forex für Anfänger

Gelungener Einstieg: Forex für Anfänger

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Geld! Wer von uns hätte nicht gerne ein bisschen mehr davon? Aber Geldanlagen sind immer so kompliziert. Wirklich? Stimmt nicht unbedingt. Man muss aber ein paar Basisregeln kennen.

Aus dem Grund haben wir uns heute mal das etwas ungewöhnliche Thema Geld vorgenommen. Aber wenn man sieht, wie viel davon einfach auf Girokonten vergammelt, wollten wir einfach mal etwas wachrütteln.

Mehr Geld ist gut

Grundsätzlich ist das richtig. Und dabei ist es auch fast egal, was für Geld. Ob nun Euro, Dollar oder Pfund – man braucht einfach ein gutes Händchen im Devisenhandel. Denn dort kann man unterschiedliche Währungen zu seinen Gunsten ausspielen und durch den simplen Tausch von einer Währung in die andere eine Summe um ein paar Zifferchen wachsen lassen.

Das hat unser Obersleazel auf seiner New-York-Reise auch grad wieder gemerkt. Zum Glück war ihm der Währungsgott hold, sonst wäre die teure Stadt noch teurer geworden. Nicht viel anders ist es beim Handel.

SLEAZE + Forex
Ein glückliches Händchen mit Devisen?

Doch Vorsicht: Informiert man sich nicht gut genug, kann das Ganze schnell daneben gehen und aus der Goldgrube wird ein schwarzes Loch, in dem Investitionen auf Nimmerwiedersehen versinken. Darum gibt es jetzt einen praktischen Starter-Guide, der angehende Trader zuverlässig in die Welt des Forex einführt.

Klorex? Nein, Forex!

Forex steht für foreign exchange – im Grunde ist es also nichts anderes, als wenn man im Urlaub die eigene Währung gegen die Landeswährung eintauscht. Nur halt etwas größer angelegt. Klingt einfach? Wart’s ab. Die Dezentralisierung des Devisenhandels macht ihn ziemlich komplex.

Heißt: Im Gegensatz zur Börse wird hier nicht an einem einzigen Ort gehandelt. Der Devisenhandel findet an Banken auf der ganzen Welt statt und ist damit größtenteils unabhängig von Ort und Zeit. In der Hierarchie stehen die Banken ganz oben, doch auch internationale Firmen sind nennenswerte Größen, die oft mit Kursabsicherungen handeln, um ihr globales Geschäft zu ermöglichen. Private Händler wie wir (schon bald) sind natürlich am unteren Ende der Nahrungskette. Aber auch wir können lernen, den Markt clever zu durchschiffen.

Was handle ich wann?

Im Forex-Trading tauscht man also eine Währung gegen die andere, verstanden. Aber wo fange ich bei den unzähligen Währungen weltweit an? Für Anfänger besonders lohnenswert ist das Geschäft mit starken Währungen wie etwa Dollar, Euro, dem britischen Pfund oder dem japanischen Yen. Beliebte Paarungen sind (noch) US-Dollar-basiert: EUR/USD, GBP/USD und USD/JPY.

Bevor es richtig losgeht, lohnt sich ein Testlauf. So liefert z.B. der Metatrader 4 eine hochwertige Demo-Software, die einen mitten ins Geschehen katapultiert, ohne dass gleich echtes Geld aufs Spiel gesetzt werden muss.

Aber nicht nur auf die Paarungen muss man beim Forex-Trading achten. Theoretisch ist der Handel zwar zu jeder Tageszeit möglich, es gibt aber bestimmte Stoßzeiten, zu denen besonders interessante Geschäfte ausgeführt werden können. Um diese zu kennen, muss man sich mit den Zeitzonen der wichtigsten Währungsgebiete bekannt machen.

Für Leute, die in Deutschland leben, läuft die Londoner Börsensitzung beispielsweise von 9 bis 17 Uhr. New York tradet von 14 bis 22 Uhr und in Tokio geht es zwischen 1 Uhr nachts und 9 Uhr morgens rund.

Zu diesen Zeiten ist die Liquidität dieser Märkte am höchsten und so können die größten Gewinne erzielt werden. Wo man handelt, stimmt man deshalb am besten zeitlich ab. Insider-Tipp: Die Londoner Börsensitzung ist am schwankungsfähigsten. Anfänger konzentrieren sich deshalb am besten hierauf.

Werde Auftragskiller

Es gibt viele Wege, in den Markt einzutreten – je nach persönlicher Strategie eignet sich eine Auftragsart besser oder schlechter für einen jeweiligen Händler. Man braucht einen schnellen Fuß in die Tür? Dann bringt es ein Bestens-Auftrag, bei dem man eine Währung zu dem Preis kauft, zu dem sie in genau diesem Moment angeboten wird. Der Nachteil: Oft ist dieser Preis alles andere als vorteilhaft. Allerdings ist dieser Move vor allem für Händler mit einer langfristigen Strategie unverzichtbar, da sie womöglich attraktive Geschäfte verpassen, wenn sie zu lange mit dem Markteinstieg warten.

Wer etwas mehr Zeit hat, setzt auf eine Limit-Order, bei der man Kaufbereitschaft für eine Währung signalisiert, der Kauf aber nur durchgeführt wird, wenn der Kurs auf einen bestimmten Betrag gesunken ist. Lohnenswert, da die Einstiegssumme geringer wird – bis dahin heißt es aber erst einmal Däumchen drehen. Limit-Order gibt es übrigens für den Kauf ebenso wie für den Verkauf.

Und dann wäre da noch die Stop-Order, gewissermaßen das Gegenteil der Limit-Order: Hier setzt man einen höheren Preis als den gegenwärtigen an und führt den Kauf erst durch, wenn der Kurs zu diesem Punkt angestiegen ist. Sinn und Zweck dieser Taktik ist, auf Höhenflügen mitzufliegen und darauf zu kapitalisieren. Allerdings besteht das Risiko, dass der Wertanstieg nur von kurzer Dauer ist und die Devisen letztendlich mit Verlusten weiterverkauft werden müssen.

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Rauf und runter – in der Ruhe liegt die Kraft. 🙂

Wer es mit dem Trading wirklich ernst meint, informiert sich am besten auch über andere Order-Typen wie etwa die Stop-Loss-Order. Für den Einstieg genügen aber die genannten drei.

Vorteile des Forex-Tradings

Gerade bei Anfängern findet der Forex-Handel Anklang. Dies liegt nicht zuletzt an der hohen Liquidität der Märkte. Interessant ist auch das gute Risikomanagement, denn meist sind Verluste zuverlässig kalkulierbar. Und als Extraboni gibt es die geringe Einstiegshürde und die überschaubaren Handelskosten dazu.

Schließlich sorgt die Zeitunabhängigkeit dafür, dass auch im Fernurlaub oder spät nach der Arbeit gehandelt werden kann. Flexibler und händlerfreundlicher geht es kaum – für den Einstieg eignet sich Forex-Trading deshalb vorzüglich. Scheint das Geschäft zu gelingen, kann immer noch auf härtere Märkte wie die Börse umgestiegen werden.

Und jetzt: Gutes Gelingen!
Jens

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