Geheimtipp beim Traumzeit-Festival

Geheimtipp beim Traumzeit-Festival

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SLEAZE.traumzeit-kensington1In den Niederlanden gehören Kensington zu den Shootingstars der vergangenen zwei Jahre. In Deutschland sind sie immer noch „Underdogs“, die hauptsächlich versuchen, neue Hörer zu überzeugen.

Nun haben sie dies auf dem Traumzeit Festival in Duisburg versucht. Der Landschaftspark dort gehört zu den am häufigsten besuchten Orten in NRW. Die Kulisse zieht die Besucher in den Bann. Vielleicht genau der richtige Ort für die vier Musiker aus Utrecht, etwas extra Aufmerksamkeit zu erlangen.

„Rivals“, so das neue Album der Band, wurde abgemischt von Tom Lord-Alge, der schon Alben von U2 oder Oasis verfeinert hat. Die kratzige Stimme von Eloi Youssef klingt kontrastreich zu den warmen Gitarrenklängen der dynamischen Klanglandschaften. Geht sofort ins Ohr und bleibt dort auch eine Weile.

Abseits der Bühne habe ich die Jungs (als sehr sympathisch) kennengelernt. Ich kann es den holländischen Mädels nicht übel nehmen, SLEAZE.traumzeit-kensington2wenn sie in der ersten Reihe stehen und kreischen! Wer sich Kensington auch mal gern aus nächster Nähe ansehen und anhören möchte, dem sei z.B. „Bochum Total“ ans Herz gelegt. Auf dem „Umsonst-und-Draußen-Festival“ im Herzen des Bermuda Dreiecks geben sich die Indie-Rocker ebenfalls die Ehre.

Ich würde sagen, es lohnt sich. Und selbst Coldplay legten ihren Fans via Twitter ans Herz, dringend ein bis zwei Ohren auf diese Band zu werfen.

Daniel Kraski

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