Gasthof schlägt Hauptbühne

Gasthof schlägt Hauptbühne

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SLEAZE.gasthof-geblaeseWir erwähnten es bereits, das Lineup des 17. Splash war eher mäßig, selbst auf der Hauptbühne gab es außer Outkast und M.I.A. keinen nennenswerten Act. Ja, gut, einige mögen noch K.I.Z., aber genauso wie bei Wiz Khalifa, Cro, Prinz Pi oder Left Boy fehlt mir da irgendetwas.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns den Rest des Festivals angeschaut. Diesen merkwürdigen, sehr verlassen aussehenden Fußball-Bereich (darf einfach nicht fehlen) rechts hinterm Eingang, die Snapback-Winkekatze, die Sponsorenmeile mit Sony und Reebok (wo es offenbar einen sehr guten Marteria-Auftritt gegeben haben soll (nach meinen Marteria-Erfahrungen bin ich etwas skeptisch, aber nun gut)), und natürlich bei diesem bunten Häuschen, das aussieht wie eine Kuckucksuhr.
Auf und vor dieser Kuckucksuhr sieht man mehr Hände oben als vor der Hauptbühne, dazu ein satter, bouncender Sound. Sieht nach Energie aus, also schauen wir wie viele andere den Jägermeister Gasthof genauer an.
Der Gasthof zieht jetzt seit einigen Jahren über die Festivals. Bei Rock am Ring war die Kuckucksuhr-Hütte oft komplett überlaufen. Gedränge im Gehäuse sozusagen. Beim Splash scheinen sie das optimiert zu haben, es gab auch Wartezeiten, aber alles im Rahmen. Und die Blaskapelle machte mehr Stimmung als Kollegah und Caspar zusammen (immer wieder: fiese Stimme). Na gut, vielleicht auch nicht so der gute Vergleich. Jedenfalls war, als ich davor auf der Splash-Seite davon gelesen hatte, etwas skeptisch, ob das Jägermeister-Ding auf dem Splash funktionieren kann. Aber es rockte. Auch dank einer erstklassig auflegenden Klick Klack. Toll gemacht aka Props, Hadnet!
Fazit: Gute Überbrückungsmöglichkeit, wenn das Festival-Lineup qualitative Lücken aufweist. Und – immer nach den Free Coins Ausschau halten. 😉

danilo

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