Eine Musik namens Punk-Folk

Eine Musik namens Punk-Folk

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SLEAZE.punk-folk-tssb-coverVier trinkfeste Fleischersatz-Liebhaber, ein Raum voller Musikinstrumente und Jeff Rosenstock mittendrin. The Smith Street Band bringt am 31.10. mit „Throw Me In The River“ ihr drittes Studioalbum auf den Markt. Unverkennbar schmissige Lagerfeuerlieder mit australischem Akzent. Eine Besonderheit, die man immer seltener zu hören bekommt.

Jeff Rosenstock, der Produzent der neu erscheinenden Platte, ist komplett begeistert von diesen vier Jungs, er meint, er fühle sich schon fast wie ein fünftes Mitglied. Sympathisch scheinen sie also schon mal zu sein. Irgendwie klingt auch ihre Musik ziemlich sympathisch. Heimisch ist eine ganz passende Beschreibung.
Zahm klingen sie allerdings nicht, dazu sind die Stimmen der Jungs meist zu ungehobelt und kratzig. Es ist dieses zwischendrin, dieses Gemisch aus leisen akustischen Gitarren, zwischen die sich dann verzerrte E-Gitarren mischen plus eben dieser kratzigen Vocals, was sie so einzigartig macht.
Punk-Folk vom Feinsten. Ein erstmal seltsam klingendes Genre, aber anders lassen sich die entstehenden Töne einfach nicht beschreiben. Vergleichen kann man sie schon, z.B. mit den Front Bottoms oder auch den Cloud Nothings. Abwechslung von Track eins bis elf. Und jeder einzelne Song versetzt dich in eine andere Stimmung. Obwohl.. eigentlich passt sich der Song eher deiner Stimmung an. Bist du genervt vom nicht enden wollenden Klausurstress? Hör The Smith Street Band. Bist du frisch verliebt und dein Herz hüpft dir halb aus der Brust? Hör The Smith Street Band. Diese Liste könnte ich jetzt noch weiterführen, aber ich denke du hast begriffen, was ich meine.

Die erste Singleauskopplung aus „Throw Me In The River“ trägt den Namen „Surrender“ und steht bereits auf Soundcloud und YouTube zum akustischen Genuss zur Verfügung. Das Album wird natürlich im Rahmen einer Tour vorgestellt, leider bisher nur in Australien. Und dann auch noch mit so wunderbaren Bands wie den schon oben genannten Front Bottoms und Apologies, I Have None. Da steigt die Neid-Skala gleich bis zum Anschlag. Jedoch kommen sie immerhin als Support für The Menzingers für ein paar Termine nach Deutschland:

09.10. Hamburg, Hafenklang
11.10. Berlin, Cassiopeia
16.10. Wiesbaden, Schlachthof
17.10. Essen, Cafe Nova

Kathi

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