Eigentlich ist Religion Privatsache

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Religion
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Zwei Schülerzeitungsredakteure haben für die Q-rage einen Text über Religion geschrieben, Überschrift: „Die evangelikalen Missionare“.
Es ging um das Christival, ein Event, zu dem im Sommer rund 16.000 junge Christen nach Bremen pilgerten.

Die beiden Jungs interessierten sich selbstverständlich nicht für den langweiligen Teil des Kongresses, sondern für die Teile, die man bestenfalls intolerant nennen darf. Sie warfen einen genaueren Blick auf Seminare mit dem schönen Namen: „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ oder „Sex ist Gottes Idee – Abtreibung auch?“

Der Text ist scharf und unfreundlich, und das gefällt einigen evangelikalen Funktionäre nicht.
Die Schülerzeitung wird mit öffentlichen Mitteln gefördert und eine Millionenauflage.
Der christliche Medienverbund forderte den Rücktritt des zuständigen Politikers Thomas Krüger.

Große Aufregung in den Reihen der Evangelikalen. In diversen Foren wird gegen die beiden Jungjournalisten gehetzt und deren Bilder samt Adressen veröffentlicht.

Thomas Krüger und seine Bundeszentrale reagierten auf ihre Art: Sie distanzierten sich – und zwar nicht von den Evangelikalen, sondern von „Q-rage“ und dem Artikel von Samuel und Hannes. „Die bpb hält diesen Beitrag in seiner Einseitigkeit und Undifferenziertheit für gänzlich unakzeptabel.“

Soviel Aufregung für eine Privatangelegenheit…

PDF der Schülerzeitung

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