Do You Know Frank Turner Before He Got Famous?

Do You Know Frank Turner Before He Got Famous?

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Und da ist er wieder. Der wohl derzeit beste Punkfolk Singer- Songwriter zwischen Ulan Bator und Curacao, oder London und Berlin, oder New York und Paris. Ladies and Gentleman: Frank Turner. Der 29-jährige Brite besticht durch schweißtreibende Bühnenpräsenz, Hingabe und eine rotzige Punkrock-Attitüde, welche ihn seit seiner Zeit als Sänger der Band „Million Dead“ begleitet. Drei Tage Bart, Hemd und ironische Texte. Musik für Clubs und Pubs, Geschichten über Bier, Freunde, Verluste und Hoffnungen – ohne schmalziges James Blunt-Gedudel, ohne aufgesetzten MTV-Schick. Dieser Junge ist so echt wie der ein oder andere Überschlag seiner Stimme auf der Bühne. Gegönnt sei ihm das bei diesen so mitreißenden Liveauftritten.

„Honestly, I’ll be fine, this isn’t my first time. I’ve taken blows before and every time I have survived. You made it clear you didn’t care, you never did pretend, And in the end at least you never try to fuck my friends.“
Frank Turner, Worse Things Happen At Sea

Als Promo-Aktion zu seinem neuesten Album „Poetry Of The Deed“ spielte er das Video zur Lead-Single „The Road“ auf 24 Gigs in nur 24 Stunden ein, eine wahnwitzige Idee mit Erfolg. Erlebt man Frank Turner live wird schnell klar: das ist kein aufgewärmtes, sattes und profitgeiles Marketingprodukt auf der Bühne. Das ist Musik mit Gitarre und Geist. Ob Plaudereien aus dem Nähkästchen, Bemerkungen über das gute deutsche Bier, das Einbeziehen des Publikums an Instrumenten und Mikro oder seine offenherzige Art nach der Show Autogramme zu geben, Gründe gibt es genug. Nicht zu Letzt jedes einzelne Stück Musik.

 

„Well I guess I should confess that I am starting to get old. All the latest music fads all passed me by and left me cold. All the kids are talking slang I won’t pretend to understand, all my friends are getting married, mortgages and pension plans.“
Frank Turner, Photosynthesis

Über 700 Konzerte lieferte Herr Turner in den letzten 5 Jahren ab, das klingt nach oberster Liga und sollte als Beweis genügen, dass sich ein Besuch auf seiner aktuellen Tour lohnt. Frank Turner initiiert Schlangen vor den Veranstaltungshäusern und hinterlässt bierschwangere Nächte, Schweißperlen von Kopf bis Fuß und das zufriedenstellende Gefühl, man habe den Abend mit hunderten Freunden im Club verbracht.

„I’m going to live fast and I’m going to die old, I’m going to end my days in a house with high windows on the quiet shores in the South-West. So you sort the tunes and I’ll bring the beers, and on my seventieth birthday I’ll see you right here, and together we’ll watch the sun set.“
Frank Turner, Live Fast Die Old

Der in Bahrain geborene Brite ist seit der Bandauflösung von „Million Dead“ auf Solopfaden unterwegs und ein gern gesehener Gast in aller Herren Länder. Schaut man in den Terminkalender auf seiner Website (www.Frank-Turner.com) bemerkt man schnell, der Mann ist ein Singaholic: immer auf Tour. Umso Bemerkenswerter ist es, dass er zwischen Australien, Europa und Nordamerika immer noch die Zeit findet grandiose Alben aufzunehmen. Nach „Sleep Is For The Week“ (2007), „Love, Ire and Song“ (2008) und „Poetry Of The Deed” (2009) folgte Anfang des Jahres die Compilation “Take To The Road” (2010), eine Zusammenstellung mit Livetracks und Videomaterial rund um das allumfassende Tourleben des Sängers und seiner Band. Eben jene, für eine Sänger-Supportband ungewöhnlich, spielt seit vielen Jahren in unveränderter Besetzung.

So sieht man neben Franks Gesicht am Mikro auch noch die Herren Ben Lloyd (Gitarre), Matt Nasir (Keyboard), Tarrant Anderson (Bass) und Nigel Powell (Schlagzeug) auf der Bühne. Besucher des diesjährigen Hurricane-Festivals wissen das, seine kommende Tour bespielt Frank Turner jedoch Solo. EinenUnterschied macht das nicht, dem Punkfolk tut das keinen Abbruch. Wir sehen uns vor der Bühne.

 

“You’ll live to dance another day; it’s just now you’ll have to dance for the two of us. So stop looking so damn depressed and sing with all your heart that the queen is dead.”
Frank Turner, Long Live The Queen

Und warum erzählen wir euch das alles? Wir verlosen Freikarten für die komplette Deutschlandtour (ausgenommen Reeperbahnfestival in Hamburch) von Frank Turner in diesem Herbst. Wie kommst du ran? Schreib uns eine Mail mit dem Betreff „I Knew Frank Turner Before He Got Famous“ mit deinem Namen und deiner Wunschstadt an geschenke@sleazemag.de. Der Rest ist dann ganz einfach: Wir entscheiden. Ob du als würdig erachtet wurdest sagt dir dein Posteingang.

(25/09/10             Hamburg             Reeperbahn Festival)
26/09/10             Giessen                 MuK
28/09/10             Trier                       Ex-Haus
29/09/10             Karlsruhe           Jubez
30/09/10            Schweinfurt      Stattbahnhof
01/10/10              Erfurt                     Unikum
02/10/10             Berlin                     Roter Salon

Julian.

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