DMY – wir warn dabei.

DMY – wir warn dabei.

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SLEAZE.dmy5Zur Eröffnung wurde das samtrote Eröffnungsband des DMY International Design Festival im Kraftwerk Berlin durchgeschnitten. Dazu wurde dann noch der dazugehörige rote Teppich ausgerollt und…
Nein, okay es gab keinen Teppich, sondern einen nackten Betonboden. Wie auch immer. Auf jeden Fall waren wir Medienpartner und haben nun ein paar Tage wirken lassen, wie uns der diesjährige DMY mit seiner neuen Location gefiel.

Am ersten Tag standen wir um zehn Uhr morgens vor den Toren, da von 10 bis 12 Uhr eine Vorschau anstand. Und da wir es ausnahmsweise mit der deutschen Pünktlichkeit ernst nahmen, wurden wir auch gleich abgestraft, denn einige Stände waren noch am Aufbauen. Deshalb suchten wir uns ein Plätzchen, um die Zeit abzuwarten und ließen die Location wirken. Der Name des ehemaligen Heizkraftwerks blieb wie so gern in Berlin auch als Club-Location erhalten. Die Architektur ist Kraftwerk-(und Berlin-)typisch rauh und cool mit den drei Etagen Betonsäulen und -wänden – wenn auch bei der DMY die dritte Etage nicht genutzt wurde.

Auf der ersten Etage aka Erdgeschoss, wo auch der Eingangsbereich ist, fiel uns gleich der Ping-Pong-Tisch auf. In weiß und zartem grün mit gelben Kellen konnte man auf dem Festival andere Designbegeisterte (oder -Desinteressierte) zu einem Match herausfordern. Das Besondere an dem Tisch: Er ist aus Pappe. Also falls du auffallen möchtest oder auch einfach ein Tischtennis-Nerd bist: Bring deinen eigenen Tisch mit in den Park. Nie mehr warten auf eine freie Platte! Freiheit und so. Ob Audi deshalb Sponsor wurde und der TT eigentlich Audi Tischtennis heißt und nicht Tourist Trophy?
Beim weiteren Rundgang landeten wir beim Recycling-Design: So gab es einen Stand mit ausgefallenem Lampendesign, wo der Schirm SLEAZE.dmy7eine Spraydose ist. Außerdem baute ein Künstler die üblichen großen schwarzen Mülltonnen zu Sofas um. Nun ja, hoffen wir, dass die Tonnen vorher gereinigt wurden.
Das Beste erwartete uns aber in der zweiten Etage: ein zusammenklappbaren Kickertisch namens Libero. Gut, the name is lame, aber es ist EIN KICKER TO GO. Unser Chefsleazel hat sich gleich verliebt – und dabei findet er sonst Fußball genauso lame wie den Namen des Kickertischs.

Unser Fazit für das Design-Festival ist, dass es hier und da schon ein paar außergewöhnliche Designs gab. Allerdings dürfen die Designer ruhig noch eine ganze Ecke mutiger sein. Zum Glück hatten wir aber unser eigenes (naja, fast), besonders hübsches Design-Element mitgebracht: einen Audi R8 Spyder, den wir zusammen mit der tollen Aufkleber-Produktionsfirma DeineStadtklebt.de noch etwas customized haben. Wer schon mal Sex mit einem Raubtier hatte (bitte einem menschlichen), der kann sich ungefähr vorstellen, wie es ist, diese 525 Pferde gleichzeitig zu reiten. Wir sind jedenfalls verliebt und körperlich abhängig jetzt. Doch dazu mehr in einem anderen Bericht in den folgenden Tagen.

Nana, Lisa, daniloSLEAZE.dmy6

 

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