DJ Koze Reincarnations – The Remix Chapter 2001-2009

DJ Koze Reincarnations – The Remix Chapter 2001-2009

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VÖ: 06.03.2009

Selten so viel geschmunzelt wie bei bei DJ Koze. Die Auswahl der Songnamen, die Musik, die verbastelten Samples, ich erinnere hier nur an den Gassenhauer „Meine Oma fährt im Hühnerstall…“ aus seinem ersten Remix-Album aus 2000„Music is okay“.

Sein nun viel zu spät erschienenes zweites Album, was nur Mixe enthält, ist auch lustig. Ein japanischer Sprachcomputer empfängt dich in englischer Sprache im Intro.
Man tanzt im Kopf, die Tracks kommen eher sanft daher, da ist auch das Problem. Wer Koze in Aktion gesehen hat, am besten beim ersten Hahnenschrei an einem Fusion-Freitag, der weiß, wovon der Autor spricht.
Das geht nach vorn, egal was liegt. Hier hat die Musik hat keine Spitzen, die überraschen, das Mädel nebenan zum Kreischen bringen und dich zwingen, das Bier endlich wegzustellen und keine Kippe mehr anzuzünden, weil du den Sauerstoff zum Atmen brauchst.
Ausnahmen sind der Mix von The Battles´ „Atlas“, der zwar nicht zügig durchs Bild fährt, dich aber mit seinen Bässen in Mark und Bein erschüttert.
So abwechslungsreich wie „Music is okay“, an manchen Stellen aber nicht ganz so straff.
Aber nachts allein auf der Straße auf dem Weg nach Hause und die neue Scheibe von Koze im Ohr, das verheißt nur Gutes.

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