Die Zukunft der Postkarte wird in Berlin und New York geschrieben (und...

Die Zukunft der Postkarte wird in Berlin und New York geschrieben (und verschickt)

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SLEAZE + MyPostcard-Postkarte
Lässig stolz – zu Recht!

Als Graffiti- und Fassadenkünstler machte Oliver Kray bundesweit durch seinen einzigartigen Popart-Stil auf sich aufmerksam, räumte unzählige Preise dafür ab und malte unter anderem für Kunden wie Mercedes, SIXT und Audi. Nebenbei machte er eine Ausbildung zum Mode-Designer im Lette-Verein Berlin, gründete sein ein eigenes Kindermodelabel und designte von Kopfhörern und Teppichen über Tapeten und Glastüren bis hin zu iPad-Hüllen und seiner eigenen Möbel-Kollektion alles neu, was in seinen Augen einen frischen Anstrich vertragen konnte.

Inzwischen ist er Mitte 30, Kopf eines Startup-Unternehmens namens MyPostcard mit Büros auf zwei Kontinenten und macht mit seiner Firma knapp 4.000.000 € Umsatz im Jahr. Wie es dazu kam und wie er gerade dabei ist, dass klassische Postkartengewerbe zu revolutionieren, erzählte uns der Visionär im Interview.

Oliver, wie ist der heutige Gründer eines erfolgreichen Startups damals eigentlich zum Sprühen gekommen?

Wenn du in Moabit aufwächst, hat man ständig und überall Graffiti gesehen. Und ich fand es immer faszinierend, wie man seinen Namen dadurch bekannt macht. Und daraufhin habe ich selbst mit elf Jahren angefangen und es über zehn Jahre gemacht. Die Grundregel beim Graffiti ist ja eigentlich „sein Ding durchzuziehen“, egal was der Nachbar neben dir gerade denkt. Und dabei kann man viel lernen, vor allem – wenn der eigene Name immer bekannter wird –, wie man aus nichts etwas macht bzw. etwas schafft, was einen Mehrwert generiert.

Ich hab gelesen, dass du früher immer erst sprayen gegangen bist und danach in die Disko – wie kam es dazu?
Ich hab früher in den Clubs nie verstanden, was die Leute da alle rumzappeln, obwohl die doch gar nichts zu feiern hatten. Ich brauchte dafür immer einen Grund und der war das Sprayen bei mir. Meine eigene Belohnung quasi. Ich war nie der Typ, der so viel rausgegangen ist, aber wenn, dann musste ich auch wirklich etwas zu feiern haben.

Woher kam in diesen jungen Jahren bei dir diese Selbstdisziplin, frei nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“?
Ich war schon immer ein Perfektionist und stets unzufrieden mit dem, was ich mache. Ich dachte immer: Ich kann es besser machen, ich kann mehr machen, ich kann schneller sein. Viele sagten damals zwar auch schon: Hey, du machst schon immer so viel, ist doch super – nein, es geht immer mehr. Dabei hab ich mir auch immer hohe Ziele gesteckt. Je größer das Ziel ist, umso kleiner sind (relativ gesehen) zwar die Erfolge, aber wenn du es wirklich schaffen willst und irgendwo der Beste sein willst, musst du dir die Ziele setzen und mit Disziplin dahinter bleiben. Und den Weg vor allem auch von dir selbst abverlangen. Wenn man sich als Tänzer Michael Jackson als Vorbild nimmt, übt man wahrscheinlich auch intensiver und immer ein paar Stunden mehr als bei anderen Vorbildern. So war das bei mir schon immer.

Wie lange reifte die Idee vorher in deinem Kopf, bis du den Entschluss gefasst hast, sie wirklich umzusetzen?
Ich hab ein Jahr lang nur darüber gelabert, dass ich es machen werde und irgendwann hab ich dann gedacht: Ich laber jetzt nicht mehr nur, sondern setz es in die Tat um. Eigentlich wollte ich das Projekt zusammen mit einem Kollegen aus Stuttgart realisieren. Den habe ich immer vollgequatscht, aber der kam einfach nie aus der Hose. Und irgendwann ist mir der Faden gerissen und ich hab gedacht: Ich mach es jetzt einfach. Das viel reden darüber war aber auch gut. Es war wie eine Art Affirmation. Du sagst immer wieder: Hey ich mach das jetzt, ich mach das jetzt, ich krieg das hin, ich krieg das hin. Das musst du solange machen, bis es funktioniert bzw. bis es irgendwann eben wirklich läuft. Und ich fand die Idee zu gut, als sie einfach nur ungenutzt zu lassen und deshalb hab ich mich dazu entschieden, es selber zu machen.

Auf deiner Internetseite gibt es zwar noch das Kontaktformular, man bekommt aber den Eindruck, dass Oliver Kray, der Fassadenkünstler, nicht mehr wirklich aktiv ist. Gestaltest du heutzutage noch Fassaden?
Nein, eher selten. Ich bekomm noch Anfragen, die gebe ich aber meistens weiter. Ich bin mittlerweile mehr der Vermittler als der Macher, was die Fassadengestaltung angeht. Wenn mal wieder eine ganz große Sache kommt, dann mach ich es. Wie zum Beispiel vor zwei Jahren, als ich auf das Dach der (damaligen) O2 Arena einen dreidimensionalen Mercedes-Stern auf einer Fläche von ca. 2.000m² gemalt habe, den man nur vom Flugzeug aus erkennt. Oder von Google Maps, allerdings aktualisieren Sergey Brin und Larry Page ihre Satelliten nicht. 😉
Das hat schon Spaß gemacht, aber im Grunde habe ich keine Zeit mehr dafür.

SLEAZE + MyPostcard-Postkarte
Weihnachten steht an. Zeit, der 15köpfigen Verwandtschaft zu schreiben.

Wie war dann die Zeit für dich, als es mit der App richtig losging?
Als die App online war, hab ich immer in der Druckerei angerufen und gefragt, ob schon Aufträge reingekommen sind. Dann hieß es meistens: „Ja, komm vorbei. Haste Briefmarken mit?“ Und mit der Zeit wurde es immer mehr, immer mehr, immer mehr… Dann musste ich erst einmal die ganze Logik dahinter verstehen und Fragen beantworten wie „Wo bekomm ich in Zukunft so viele Briefmarken her?“. Ich bin daraufhin zur Post gegangen und hab gesagt: Hallo, ich hätte gern 2000 Briefmarken. Die Antwort darauf war allerdings immer: „Ja, so viel können wir ihnen nicht verkaufen, die anderen wollen ja auch noch Briefmarken haben. Da haben wir ja sonst keine mehr.“
Dann musste ich von einer Filiale zur nächsten, dass ich meine 2.000 Briefmarken zusammen bekam, um sie auf meine Postkarten zu kleben. Irgendwann habe ich sie dann direkt bei der Post bestellt. Dadurch hatten wir irgendwann aber so viele Briefmarkenbestellungen, dass wir den Überblick darüber verloren haben, wann der Auftrag und wann die Bestellung eigentlich reingekommen sind. Dazu kamen noch die verschiedenen Länder, die verschiedenen Druckereien und Adressformate… weltweit gibt es ganze 28 Adressformate. Postleitzahl vorne, hinten, oben, unten… deswegen sage ich, es ist ein Biest, bei dem ich von Anfang an lernen musste, es irgendwie zu bändigen.

Wie hast du die ganze Geschichte damals eigentlich finanziert? MyPostcard wurde doch von Anfang an privat finanziert, oder?
Das kam durch meinen Geschäftspartner, der die Finanzierung möglich gemacht hat. Und ja, es ist nach wie vor komplett privat finanziert. Bisher kommen wir auch noch gut zurecht, aber früher oder später müssen externe Geldgeber her, damit wir mehr Geld investieren können, um zu wachsen. Wenn man sieht, dass es super läuft, ist die einzige Frage, die man sich stellen muss: Worauf wartest du?

Was sagst du Menschen, die dir sagen, Postkarten sind Schnee von gestern?
Denen sag ich: Ja, haste recht. Weil eben die klassische Postkarte mit ihrem hässlichen Motiv, dem Briefmarkenkauf und der Unsicherheit, ob sie überhaupt beim Empfänger ankommt, tatsächlich Schnee von gestern ist. Aber das hat ja nix mit MyPostcard zu tun. Wenn mich Leute fragen, ob ich noch solche Postkarten schreibe, sage ich nein. Aus genau diesen Gründen. Wenn man sich dagegen unsere App anguckt: Du kannst bequem vom Strand aus dein/e eigenes/en, selbstgemachtes/en Foto/s auf die Vorderseite deiner Postkarte drucken lassen. Dabei die Rahmenfarbe bestimmen, einen Text schreiben und sie weltweit verschicken, ohne dass du Angst haben musst, dass der Touri-Kiosk um die Ecke die Karte einbehält oder sie zwischendurch verloren geht. Ist doch super cool. 🙂
Der Markt selbst ist so riesig und hat solch ein enormes Potential, dass ich mir gesagt habe: Ich geh da rein und werde die Nummer eins. Und diesem Ziel versuchen wir, jeden Tag ein Stück näher zu kommen.

Wie viel Postkarten verschickst du eigentlich mittlerweile selbst? Also privat?
Mittlerweile um die 50 – 60 Karten pro Jahr. Da kommt schon so einiges zusammen. Aber da bin ich selbst noch lange nicht die Spitze des Eisbergs. Wir haben Kunden, die verschicken weit über hundert Karten pro Jahr. Weil eben auch vor allem in Amerika Karten nicht nur zu Feiertagen und Geburtstagen geschrieben werden, sondern eben auch, um politische Meinung zu äußern, um Kontakt zu Gefangenen zu halten usw. Der Markt ist wirklich groß.

Ihr druckt mittlerweile ja auch in den USA und habt ein Büro in New York City. Worin liegen die größten Unterschiede im Vergleich der beiden Märkte Amerika und Europa?
Grundsätzlich muss man sagen, dass die USA unheimlich viel Potential bergen, aber auch nochmal ein ganz anderes Brett sind. Man beginnt hier, eine Idee aufzubauen und denkt dann: Ach komm, übersetzen wir das Ganze und dann geht es auf die andere Seite des Teichs und es läuft. Aber dafür tickt dieser Markt da drüben einfach zu verschieden. Amerika ist so groß, so kompliziert und komplex – um da erfolgreich zu sein, musst du einfach richtig Action machen. Wenn man da ein erfolgreicher Musiker sein will, musst du nicht nur gut singen können oder dein Instrument beherrschen, sondern wirklich viel, viel besser singen können und dein Instrument beherrschen als alle anderen, weil die Konkurrenz einfach so groß ist. Das Land ist eben auch viel größer… Du fliegst innerhalb der USA sechs Stunden lang von einem Ort zum nächsten, da ist man bei uns hier in Ägypten. Aber wir haben uns der Herausforderung angenommen, einen guten Start hingelegt, sind auch neun Monate in dem German Accelerator Programm gewesen und haben jetzt ein eigenes Büro dort drüben. Aber es ist und bleibt schwierig, alles zu verstehen, obwohl ich jeden Tag versuche alles aufzusaugen, was man an Informationen bekommen kann. Und trotzdem kommen manchmal Dinge um die Ecke, bei denen man sagt: Hö? Das ist in Deutschland aber anders.

Hast du ein konkretes Beispiel?
Die Zustellung per Post beispielsweise. Wenn die Amerikaner etwas jetzt abschicken, wollen sie es auch sofort haben. Die sind eben Prime gewöhnt. Wenn wir in New York drucken und einer schickt ´ne Karte nach LA, dann dauert es auch einfach mal sechs Tage, bis die Karte an der Westküste ankommt. Allein um aus New York herauszukommen, dauert es zwei Tage, weil die Strukturen völlig andere sind als bei uns. Sowas stellt einen selbst immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie gesagt, eine andere Welt, die man erst einmal verstehen muss.

SLEAZE + MyPostcard-Postkarte
Ohne Finetuning läuft nix.

Du hast in einem Interview vor fast genau einem Jahr zwei Sachen gesagt, die du in den nächsten zwölf Monaten mit MyPostcard geschafft haben willst. Zum einen, dass die App in acht bis zehn Sprachen verfügbar ist – check – und zum anderen wolltest du die Nummer eins der Postkarten-Apps weltweit sein. Wie schaut es damit aus?
Wir sind mittlerweile Nummer zwei. TouchNote aus Großbritannien ist noch auf Platz eins mit dem größten Marktanteil. Die haben allerdings auch über sechs Jahre Vorsprung. Aber ich bin dran, die holen wir auch noch ein. 😉

Innovative Unternehmen sind stets bemüht, ihr Produkt zu verbessern und zu erweitern, um attraktiv für den Kunden zu bleiben. Was steht bei euch demnächst an Erweiterungen an?
Wir sind immer dran, uns weiter zu verbessern. Beispielsweise an Sonderformaten oder dass man mit der App mittels Datumseingabe genau planen kann, wann die Karte abgeschickt werden soll. Oder dass man seinen Text selbst per Hand schreiben kann, uns daraufhin schickt und wir diesen einscannen, um ihn auf die Postkarte zu drucken. Um die Personalisierung weiter voranzutreiben. Da ist stets und ständig irgendetwas in Planung.
Aber was ich auch in Amerika gelernt habe: Wenn du wirklich gut werden willst, konzentriere dich (erst einmal) auf die wirklich wichtigen Dinge. Du musst in dem Stadium, in dem wir uns noch befinden, nicht alles anbieten können oder das verrückteste Produkt bieten. Um erfolgreich und groß zu werden, muss man Abstriche machen. Bei uns steht im Moment im Vordergrund, seine Adressen direkt mit seinen Freunden teilen zu können. Also so, wie wenn man einen Kontakt in seinem Telefonbuch anklickt, um diesen anzurufen oder eine Nachricht zu schreiben, so soll man Kontakte zum Postkarten verschicken anklicken können. Irgendwann wird es bei uns wahrscheinlich auch Musikkarten geben, die man öffnet und Happy Birthday von Absender gesungen wird usw. Aber wie gesagt, man muss bei den Features immer im Kopf haben: Irgendwo muss man auch Schluss machen bzw. man muss die Waage halten zwischen notwendigen Features und Spielerei.
Wichtig ist es erst einmal, seine Hausaufgaben zu machen, der Größte am Markt zu werden und dabei zu sehen, dass wir cool sind, cooler als alle anderen. Ich will kein langweiliges Produkt haben. Ehrlich gesagt denk ich den ganzen Tag nur darüber nach, wie wir eine coole App sind und geilen Sch*** machen. Und nicht, ob wir beim Papier sparen könnten, um zum Jahresende $10.000 mehr in der Tasche zu haben.

Gab es bei einem erfolgreichen Startup wie MyPostcard mit einem jährlichen Umsatz von knapp 4.000.000 € eigentlich auch schon einmal konkrete Kaufangebote?
Nein, bisher noch nicht. Investitionsanfragen gab es schon ein paar, aber bis jetzt war nichts Interessantes für uns dabei. Nur mit Geld kommt man schließlich auch nicht weiter. Ich bin da eher an Leuten interessiert, die mehr mitbringen. Ideen zum Beispiel. Oder Kontakte. Ich glaube auch, dass diese Unternehmen jeder in den Sand setzen würde, der nicht voll im Thema drin ist und voll dahinter steht. Das Produkt ist so ja auch noch nicht fertig. Das wirklich Coole kommt ja noch. Ich hab hier mit $3-Englisch und Hobbyprogrammierern angefangen und jetzt lernen wir erst einmal das ganze Business dahinter kennen. Und danach können wir weiterreden.

Du hast in einem Interview mal Philipp Starck und Karim Rashid als deine Vorbilder genannt – sind sie das noch?
Ja, auf jeden Fall. Man braucht einfach Motivation und die bekomm ich, wenn ich mir die Arbeiten der beiden anschaue und was die leisten. Die beiden haben immer schon extrem viel gemacht und entworfen, vom Aschenbecher bis hin zur Segeljacht. Es sind Macher, die durch sich selbst gewachsen sind. Wie auch Jeff Koons oder Andy Warhol. Sie haben immer mehr aus dem gemacht, was sie hatten. Es sind gute Beispiele dafür, was man schaffen kann und wie man mit Fleiß und Eigendisziplin irgendwann so eine riesige Maschinerie um sich schart, durch welche einem selbst nur noch wenige Grenzen gesetzt sind. Man beginnt dadurch, selbst groß zu denken.

Du hast vor knapp neun Jahren in einem Interview gesagt, dass du in zehn Jahren ein Hotel haben wirst, bei dem von der Architektur bis zur Zahnbürste alles von dir designt ist. Liegst du soweit im Zeitplan?
Nee, nicht wirklich. Ich habe ja dann doch eine andere Sparte eingeschlagen. Postkarten anstatt Hotels. Aber mein Geschäftspartner ist erfolgreicher Hotelgründer, mit dem könnte ich mir das sogar vorstellen. Aber eigentlich ist der auch selbst ein guter Designer und brauch mich wahrscheinlich gar nicht. 😉

Die älteste Tochter von Philip Starck, Ara, hat im September 2008 in einem „The Telepraph“-Interview gesagt, dass ihr Vater die Namen seiner fünf Kinder mithilfe eines Computerprogramms zufällig hat auswählen lassen – wie viel Zeit bleibt dem Kopf eines erfolgreichen StartUps eigentlich für Hobbys, Familie und die Liebe?
Sehr wenig. Das ich keine Zeit habe, ist aber wohl der Preis, den ich dafür zahle, dass umzusetzen, was ich machen will. Ich hab mal gedacht, dass ich mir auch mal Freizeit nehmen werde, aber davon bleibt in der Realität wenig bis gar nichts übrig. Aber da bin ich eben irgendwo ein Freak, getrieben von den Ideen, die in meinem Kopf umherschwirren und nur darauf warten, umgesetzt zu werden. Ich empfinde es deswegen auch nicht ausschließlich als Arbeit. Es ist eben meine Passion und dafür lebe ich. Wenn ich darin weniger investiere, dann fällt dementsprechend auch das Ergebnis weniger gut aus. Und das will ich nicht. Aber ja, dafür bleibt dann eben beispielsweise keine Zeit für „andere“ Hobbys.

SLEAZE + MyPostcard-Postkarte
App geht die Postkarte…

Wenn man überlegt, dass es beim Sprühen losging, dann kam Fassadengestaltung, Mode-Designer und jetzt das Startup MyPostcard. Wo siehst du dich in einem Jahr? Wo siehst du dich in fünf Jahren?
MyPostcard bleibt auf jeden Fall noch ein paar Jahre. Was noch kommt, weiß ich nicht, aber erst einmal werde ich jetzt alles daran setzen, das Unternehmen so groß wie es geht zu machen. Das ist jetzt mein Mission. Und nicht nur im Printbereich, und nicht nur in Deutschland und Europa, sondern wirklich weltweit. Wenn du in den Urlaub fährst und deine Freunde zu dir sagen Schick mal ´ne MyPostcard dann weiß ich, dass ich es geschafft habe.

Und dann ein eigenes Hotel?
Eher nicht. Das ist der Job von meinem Geschäftspartner und darin ist er besser als jeder andere.

Danke für das Interview, Oliver.

Das Interview führte Axel Schlimper.

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