Die neue Swatch: Gut oder Qwatch?

Die neue Swatch: Gut oder Qwatch?

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Wer auch nur ein minimales Interesse an Popkultur hat, kam in den vergangenen Jahrzehnten nicht an Swatch vorbei. Die bunten Uhren, das teilweise echt verrückte Design und die unzähligen Limited Editions wie z.B. die coole Kollabo mit dem Plattenlabel Ed Banger zeigen immer wieder, wo Swatch seinen Platz hat.

SLEAZE + Swatch Skin Irony
Elegant in hell und dunkel.

So auch bei der neuen Kollektion, die pünktlich zum inoffiziellen Sommeranfang seit ein paar Tagen erhältlich ist. Skin Irony heißt sie und wir durften uns vorab bei einem Media-Event mit dem Produkt vertraut machen.

Die Kollektion Irony gab es bei Swatch schon davor. Aber der neueste Streich erinnert mich noch mehr an die Vault-( oder LX-)Linie von VANS. Bei der Vault-Linie ist der Fokus angelegt auf Ex-Skater oder Vans-Liebhaber, die – inzwischen oder hin und wieder – auf mehr Komfort stehen.

Ähnlich wirkt die neue Skin Irony-Kollektion: Nicht bunt, sondern gediegen stylish. Mit Metall-Gehäuse anstatt aus Kunststoff. Und das Coolste (wie der Name schon andeutet): Das Gehäuse ist beeindruckend flach. Ganze 5,8 mm.

Fancy ohne Schnickschnack

Für alle, die Monstergeräte an ihren Handgelenken mögen, ist das eine Enttäuschung. Wer es wie wir dagegen eher dezent (also in dem Bereich jetzt) und filigran mag, der wird die Skin Irony lieben.

SLEAZE + Swatch Skin Irony
….wirkt auch im Dunkeln.

Kein großes Schnickschnack, einfach ein übersichtliches Ziffernblatt und natürlich auswechselbare Armbänder. Hier hängt auch das einzige kleine Manko. Swatch ist natürlich auch Gewinn-orientiert und so kann man beim Wechsel auch nur auf andere Swatch-Bänder zugreifen.

Der größte Pluspunkt für mich persönlich aber ist das stabile Gehäuse. Denn je robuster ein Produkt gebaut ist, desto langlebiger ist es. Diese krasse Formel habe ich mir gerade ausgedacht.

Aber im Ernst: Wir leben leider in einer Wegwerfkultur und auch wenn jetzt die EU zögerlich erkennt, dass zu viel Plastik in den Meeren schwimmt – das Problem geht uns alle an.

Daher ist die Kollektion einen Tick Tack teurer, der Preis beginnt hier bei 135,- Euro UVP. Was meiner Meinung nach mehr als ok ist, da man dafür wie gewohnt eine riesige Auswahl an Uhren mit zuverlässiger Technik und Premium-Design erhält.

Somit ist die Überschrift eindeutig beantwortet: Weder Quatsch noch Qwatch, sondern gut und gelungen. Dann kann der Sommer ja kommen.

danilo

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