Daunen, samt, Stil

Daunen, samt, Stil

Daunen, Samt, Stil oder auch Daunen samt Stil - der kommende Modewinter präsentiert sich im Geiste der Großdenker (und Wortspielfans): extralange Ärmel, bodenlange Capes und dicke Daunenmäntel mit Stil im Quadrat. Zurückhaltende Floral-Muster stehen für Winterblumen parat. Für Flauschfans samt Stil gibt es Samt in gedeckten Farben. Neben der Straßentauglichkeit von Athleisure Wear glitzert Lurex-Glamour. So vielseitig wie dieses Jahr war Wintermode selten.

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Frieren müssen wir diesen Winter garantiert nicht. Der Streetwear-Trend versorgt uns mit gepolsterten Röcken, dicken Daunen und Steppjacken. Ob voluminöse Winterjacken von Woolrich oder warme Röcke von Iceberg: Blaue Frostnasen, Eiswangen und schlotternde Knie sind in diesem Winter zum Glück aus der Mode. Cool, aber warm und vor allem gemütlich geht es in den Winter. Für Hoodies und Jogginghosen muss sich beim Gang zum Bäcker schon länger niemand mehr schämen. Selbst bei einigen Szeneclub-Türstehern kommt man inzwischen mit Jogginghose rein. Ganz im Sinne der Gleichberechtigung allerdings immer noch Frauen eher als Männer.

Nach den Sommer-Sportevents nun auch bei den winterlichen Schnitten: Es geht in die Verlängerung. Statt kastigen Pullovern und Jacken erwarten unsere Körper dieses Jahr wadenlange Cardigans, Midi-Röcke und nahezu bodenlange Mäntel mit extralangen Ärmeln. Unterschiedliche Längen von Drunter und Drüber bringen uns in beste Lage für den wärmenden Lagenlook.

Ja, den „indianischen Sommer“ kann man jetzt tragen.

Unter dem Zeichen der Wärme stehen auch die Farben. Auch wenn das nicht immer die SLEAZE-Art ist: Im Winter 16 / 17 halten wir uns bedeckt – durch sanfte Rosa-, Braun- und Beigetöne mit vereinzelten Akzenten in kräftigem Karminrot. Wer es nicht so warm mag: Eisige Blautöne und Tannengrün stehen für die Frostis bereit, gegen Winterdepression gibt es bunte Blumen in Form von aufgestickten Verzierungen oder Allover-Prints. Männer setzen diesen Winter eher auf Evergreens wie Karomuster. Auch Frauen ohne Floral-Faible tragen in den Wintermonaten Glencheck-, Tartan- oder Vichy-Karos in zweifarbigen oder kunterbunten Varianten.

Mit Kuschelentzug ist in diesem Winter nicht zu rechnen. Wie so oft im Leben: Selbst ist die Frau, der Mann, alles dazwischen und außerhalb! Wer niemanden zum Kuscheln hat, wirft sich in flauschig weiche Materialien wie Plüsch, Samt oder Strick aus Bouclégarn. Diese Saison werden wir uns in den frühen Morgenstunden nicht mehr zwingen müssen, das warme Nest zu verlassen. In Form von wadenlangen Samt-Mänteln nehmen wir die Bettdecke einfach mit auf die winterlichen Straßen. Sehr praktisch!
Und damit wir den heimischen Bettüberwurf nicht mit unserem Mantel verwechseln und zu unserem abendlichen Date tragen, wird der Mantel einfach aufgerüscht. Auch auf Strickpullovern, Kleidern, Blusen und Hosen versprühen Rüschen im Winter Romantikflair. Wer der Romantik lange Tanznächte bevorzugt, darf sich dagegen über das Comeback der 70er-Disco-Mode freuen. Mit seinem metallischen Glanz verspricht Lurex funkelnde Stunden für unterwegs.

Leazel

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