Dank Bass Ohrläppchen-Massage?

Dank Bass Ohrläppchen-Massage?

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Je nach Musikrichtung darf der Bass mal mehr, mal weniger. Nun tritt Skullcandy mit einem Kopfhörer an, dessen Fokus eindeutig die Bassliebhaber im Auge / Ohr hat. Der offiziell seit dem 1. September 2013 erhältliche Crusher von Skullcandy ist mit einem regelbaren Subwoofer ausgestattet, der die Heads ringen lassen soll, wie es der Dr. eines Konkurrenzproduktes mal in einem Lied formulierte.

skullcandy-crusher-vampirNun, ist das so? Marketingsprech hält ja leider oft nicht, was es ver-sprecht… Optisch findet SLEAZE.danilo den Crusher nicht so schick, eher ein wenig billig. Der teilweise hakende Bassregler verstärkt das Gefühl noch. Und leider, wie so viele Kopfhörer-Produzenten, hat der Klinkerstecker keinen Knickschutz. So wurden schon die geliebten Aviator unbrauchbar. Bei den Kopfhörerfirmen scheint niemand Musik mit einem MP3-Player oder einem Handy zu hören. Oder sie halten die Geräte immer in der Hand.
Doch zurück zum Thema: Auf der anderen Seite sind die Nähte der Ohrmuscheln ordentlich verarbeitet, der Kopfhörer lässt sich leicht zusammenklappen, auch die sonstige Qualität und das Tragegefühl rechtfertigen fast die 95,- UVP.

Doch kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang und vor allem dem Bass. Schon beim Aufsetzen erklingt ein satter Basston – dabei ist noch gar kein Musikplayer angeschlossen. Das liegt wohl an der Spannung des Bügels, jedenfalls klingt es genau richtig und sehr nach mehr.

…einige Tage Pop, Hip Hop, Elektronisches , DnB, Trap und Soul später…

Joah, also der Klang ist erstmal mittelmäßig. Ohne den Subwoofer überzeugt das alles nicht komplett, auch der Standardbass-Sound ist nichts Besonderes. Sobald der allerdings eingeschaltet wird, überzeugt der Gesamtklang sofort. Der Marketingtext hält in diesem Punkt tatsächlich sein Wort: In der höchsten Stufe massiert der Kopfhörer einem das Gesicht und die Ohrläppchen vibrieren wie Fensterscheiben in einem gut ausgestatteten Club. Das hatte ich so noch bei keinem Kopfhörer. Philippe aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ hätte seine wahre Freude an dem Gerät.

Ob der Subwoofer reicht, den Kopfhörer zum Erfolg zu dröhnen, muss sich zeigen. Ich hätte mir mehr Liebe beim Sound auch im Normalmodus gewünscht. Ist die Batterie mal ohne Saft und somit ohne Sub, hat man ein durchschittliches Produkt. Ansonsten aber als Bassliebhaber finde ich den Sound mit Sub super und hoffe, dass mehr Firmen diesen guten Ansatz von Skullcandy aufnehmen und ausbauen.

danilo

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