Cool sein ist so schwierig

Cool sein ist so schwierig

Kennst du diese Typen, die immer von sich reden, wie toll sie sind? Was sie geleistet haben, und dass sie überhaupt die Coolsten sind? Bei mir gehen da immer die Skepsis-Antennen an. Nun will eine chinesische Marke namens Coolpad den westeuropäischen Handy-Markt erobern. Ein ambitioniertes Unterfangen, auch ohne diesen dümmlichen Namen. Aber das Wesentliche stimmt: die Produkte und der Preis.

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Keine halben Sachen – Coolpad hat in München groß aufgefahren.

Gestern Abend war es soweit. Coolpad möchte den westeuropäischen Markt mit seinen Mobilgeräten erobern. Für die Präsentation haben sie dick aufgefahren. Es fühlte sich so an, als wenn sie versichern wollten, das sie es ernst meinen. Was bei dem missglückten Namen durchaus sinnvoll ist.

Interesse ist schon mal da.
Interesse ist schon mal da.

Allerdings sind langatmige Zaubertricks, leicht bekleidete Damen und Trommler, die sowohl Blue Man Group als auch Stomp imitieren, nicht cool. Wenn man sehr böse denkt, könnte man das als Gegenteil von cool und innovativ sehen. Aber so ist SLEAZE ja nicht…
Außerdem – trotz des Zirkus: Die Handys scheinen etwas zu können. Die Markeneinführung sollen die beiden Android-Mobilgeräte Torino S und Porto S übernehmen. Neben einer ordentlichen Verarbeitung und einem Design, was an das schicke HTC One erinnert, haben die Handys Dual-Sim, LTE, Fingerabdrucksensor usw. Und das zu einem Kampfpreis von 199,- bzw. 129,-. Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis erregt man Aufmerksamkeit. Und auch bei der Präsentation gab es eine wirklich coole Sache: die DJs. Vielleicht besteht also doch eine Chance für die Marke mit dem uncoolen Flair.

danilo

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