Bridgestone-Reifen: Sicherheit rollt vor.

Bridgestone-Reifen: Sicherheit rollt vor.

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SLEAZE + Bridgestone-Reifen
Die Winter-Ansage Blizzak

Im Rahmen des Besuchs der Automesse IAA haben wir natürlich auch bei unserer Lieblingsreifenmarke Bridgestone vorbeigeschaut. Und wieder einmal waren wir beeindruckt, was in solchen Reifen inzwischen an Technik gewordener Intelligenz drinsteckt.

Die heiligen drei Reifen

Grundsätzlich wird ja zwischen Sommer-, Winter- und Allwetterreifen unterschieden. Für die nicht so Auto-affinen: Grob gesagt sind die ersten beiden für die Spritsparer, der letzte für die Faulen, die nicht alle halbe Jahre zum Reifenwechsel wollen.

Bei Bridgestone heißen die heißen Reifen dann z.B. Weather Control (Allwetter), Blizzak (klingt nach Winter und ist Winter) sowie mein neues Lieblingswort: Turanza für den Sommer. Übrigens ist Turanza auch ein schicker Mädchenname, falls du noch auf der Suche bist.

Der Unterschied der Reifen liegt natürlich in ihrem Verhalten und wie sie Regen, Matsch und sonstige nervige Sachen, die sie während der Fahrt naturgemäß aufnehmen, optimal – wortwörtlich – begegnen.

So hat der Turanza mit seinen Fähigkeiten bei den Experten-Bewertungen richtig abgeräumt. Der ADAC hat den Turanza T005 sogar zum Testsieger ernannt. Warum?

SLEAZE + Bridgestone-Reifen
Der T005, wo er sich am liebsten aufhält: in nasser Action!

Seine Bremseigenschaften sind mehr als beeindruckend. Ob bei nasser oder trockener Fahrbahn – der Bridgestone-Reifen schafft einen deutlich kürzeren Bremsweg als andere.

Das liegt zum einen an der ausgeklügelten Profiltiefe im Reifen: In dem Mitte ein breites Profil für eine gute Lauffähigkeit, an den Seiten, den sogenannten Schultern, fleißige Rinnen, die für den Abtransport von (Regen)Wasser sorgen.

Dazu kommt die Optimierung der Gummimischung des Reifens. Durch die vielen Drehungen, die so ein Reifen ja nun mal durchmacht, entsteht Wärme. Trotzdem muss der Reifen natürlich seine Steifigkeit behalten, gerade in Kurven. Und das hat Bridgestone sehr gut hinbekommen, sagen die Experten. Nun habe ich wieder Bock auf eine Runde driften gehen, verdammt!

Der Blizzard-Bezwinger: der Blizzak

Nun nähern wir uns aber eher dem Winter und der ist im Normalfall für alle Verkehrsteilnehmer und Reifen fordernder. Darum hat sich Bridgestone hier mit seinem ganzen Tekkie-Wissen eingebracht und den Blizzak gezaubert.

SLEAZE + Bridgestone-Reifen
Wintertest mit dem Blizzak. Sieht nach Spaß aus.

Denn der LM005 hat als Bester beim komisch klingenden, aber überlebenswichtigen Nassbremsen abgeschnitten. Kein Wunder also, dass der Bridgestone-Reifen als einziger insgesamt die Bestnote bekam. Das nennt sich dann offiziell „Einziger Winterreifen mit Nasshaftung A“ und erinnert mich stark an meine Zivildienstzeit, als ich Windeln „extra saugfähig“ besorgen musste, aber hey – Safety first!

Und nachdem ich schon einige Manöver im Schnee unternehmen musste, weil Schneeketten überbewertet wurden (vorher), wäre ich dankbar für solch ein Power-Paket wie den Blizzak.

Clever: der DriveGuard

Richtig intelligent, wenn auch für einige nicht mehr ganz so neu: der DriveGuard. Ein smarter Helfer, der dich weiterfahren lässt, auch wenn du einen Platten hast.

Und das nicht mit einem Ersatzreifen, sondern mit dem platten Reifen! Verrückt, bis man die Technik dahinter gehört hat. Und die funktioniert so: Auch wenn der Bridgestone-Reifen beschädigt wird, behält er seine Form. Etwas, wovon auch viele menschliche Körper träumen.

Dadurch, dass der Reifen sich nicht groß verändert, kann er natürlich weiterrollen – und das bis zu 80 Kilometer weit. Und mit einer Geschwindigkeit bis zu 80 km/h, so dass man selbst auf der Autobahn noch auf der rechten Spur Richtung Werkstatt tuckeln kann, ohne zu sehr zu einem Hindernis zu werden.

Wie ist das möglich? Bridgestone hat sich dafür eine Reifen-Seitenwand ausgedacht, die mehr aushält als herkömmliche Reifen. Wenn du also nicht übertrieben hast mit dem Beladen wie unser Cowboy hier, dann kommst du heil raus aus der Nummer.

Also: Auch wenn es natürlich viel mehr Spaß macht, sich mit dem Infotainment-System und den ganzen Spielereien im Cockpit auseinander zu setzen, ist ein ordentliches Fundament der Anfang von allem.

Darum vielleicht doch mal wieder die Reifen prüfen, ob du nicht schon auf Slicks fährst. Denn ein bisschen Bodenhaftung ist in dem Zusammenhang nie ganz verkehrt.

In diesem Sinne: Gute Fahrt.
danilo

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