Biff, der kleine (Indie-)Bruder der Berlinale

Biff, der kleine (Indie-)Bruder der Berlinale

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Das legendäre Babylon!

Filmfestival, die Zweite: Zeitgleich zur Berlinale, über die wir diese Woche schon berichteten, findet dieser Tage in Berlin das Berlin Independent Film Festival, kurz BIFF, statt. Die Filme werden ausschließlich im Kino Babylon Mitte vorgeführt und das BIFF ist wesentlich kleiner als die große Berlinale, dabei jedoch sympathisch und cool.

Denn auf dem Festival werden, wie der Name schon sagt, Independent-Filme gezeigt. Nichts gegen die Großproduktionen der Berlinale, doch die Low- oder No-Budget-Streifen des BIFF punkten oft mit schrägeren Themen (Drogen, Sex!) und coolen Genres (Science-Fiction, Horror). Auch das ein oder andere interessante formale Experiment lässt sich hier finden.

Ebenso hat das BIFF Dokumentarfilme in der Auswahl und sogar, im Kurzfilmprogramm, Musikvideos. Überhaupt Kurzfilme: Auf dem BIFF gibt es ganze acht Kurzfilmblöcke. In diesen werden innerhalb der Länge eines Spielfilms neue und interessante, weltweite Produktionen gezeigt. Macht auch irgendwie Sinn, denn mit Kleinstbudget lässt sich auch erstmal leichter ein etwas kürzerer Film drehen. Und für die Festivalbesucher sind Kurzfilme eigentlich immer eine feine Sache: Selbst wenn dir der eine nicht so gut gefällt, warte einfach 5-10 Minuten und es gibt die nächste Chance. 😉

Das Festival ist komplett englischsprachig. Ist ein Beitrag nicht von Hause aus bereits in dieser Sprache, gibt’s englische Untertitel dazu.

Ist das Berlin Independent Film Festival die bessere Berlinale? Wir wollen nicht vergleichen, doch Hingehen lohnt sich, das ist keine Frage.
Hier geht’s zum Programm. Das Berlin Independent Film Festival läuft vom 9. bis 15. Februar, es gibt in der Regel drei Filme bzw. Kurzfilmblöcke pro Abend, zwischen 18 und 24 Uhr im Kino Babylon Berlin Mitte.Tickets kosten 8 Euro.

Robert

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