Bart gegen Krebs

Bart gegen Krebs

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Jim Beam Movember Fred Noe VorherJim Beam Movember Fred Noe NachherVordergründig betrachtet widmet sich SLEAZE  den angenehmen Dingen des Lebens – Musik, Literatur, Kunst, Blödsinn. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden. Vielmehr sehen wir uns als Kämpfer für die sozial Schwachen und Ausgegrenzten, als Robin Hood unter den Online-Portalen. Und so wollen wir einen guten alten Freund zurück in die Mitte unserer Gesellschaft holen, der es in den letzten Jahrzehnten nicht einfach hatte – den Oberlippenbart.

Es ist keine 30 Jahre her, da war er noch auf aller Munde, galt gar als Inbegriff der Männlichkeit. Von Tom Sellecks Gesicht aus hatte er einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Wenn man sich heute alte Panini-Alben anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass der Oberlippenbart für einen Vertrag in der Bundesliga wichtiger war als fußballerisches Können. Zu Recht, muss man an dieser Stelle sagen. Denn alle Schwächen, die ein Mann haben kann, werden durch Behaarung zwischen Nase und Mund ausgeglichen – vorausgesetzt, sie erstreckt sich über die gesamte Breite der Lippen.

Sein Leben an der Spitze der Gesellschaft fand jedoch ein jähes Ende. Deutschland wurde wieder vereint und strebte nach einer neuen Identität – einer Identität, in der der Oberlippenbart keinen Platz mehr hatte. Plötzlich drängte man ihn in soziale Nischen, er wurde Symbol für schmuddelige Filme und die wenigen, die sich immer noch für ihn einsetzten, fuhren Manta und wurden von der Gesellschaft bestenfalls belächelt. Gäbe es die FDP nicht, es wäre bis heute der steilste Abstieg, den es in unserem Land je gab.

Und so führte er lange ein Schattendasein, beschränkt auf einige Wenige, die die Anderen für beschränkt hielten. Doch damit muss nun endlich Schluss sein! Denn der Oberlippenbart ist nicht nur schön, er ist auch praktisch, und er sieht gut aus! Und so haben wir von SLEAZE beschlossen, uns auf einen Kreuzzug zu begeben und dem Schnauzer wieder zu altem Glanze zu verhelfen.

Unterstützung haben wir dabei aus Australien bekommen. Denn von dort aus startete die Movember– Bewegung, die sich mittlerweile auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreut. Jeder Teilnehmer lässt sich im November einen Oberlippenbart wachsen, um so auf gesundheitliche Probleme von Männern aufmerksam zu machen. Der Schnauzbart als Gallionsfigur des gesunden Mannes – ein Trend, dem man sich kaum widersetzen kann. Das konnte auch Fred Noe nicht. Er hat sich zum Start von Movember von seinem geliebten Vollbart getrennt und lässt sich jetzt bis Ende des Monats einen Schnurrbart wachsen. Die Metamorphose des Master-Destillers in siebter Generation von Jim Beam könnt ihr hier nachvollziehen.

Auch unser Chef höchstpersönlich hat es sich nicht nehmen lassen, bei unserem Kampf mit gutem Beispiel voran zu gehen. Bei einem Coiffeur im Herzen Neuköllns trennte er sich von großen Teilen seines herrlichen Bartes, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit in Sachen Männergesundheit. Aber vor allen Dingen ein Zeichen für die Resozialisierung des Oberlippenbartes.

Es versteht sich von selbst, dass es unsere journalistische Pflicht war, ein Ereignis von solcher Tragweite für die Nachwelt festzuhalten. Das Ergebnis kannst du hier bestaunen:

Und auch du kannst dich unserem Kampf anschließen. Registrier dich auf www.movember.com und werde Teil des  Jim-Beam-Teams. Für jeden, der sich bis Ende des Monats unter http://moteam.co/jim-beam registriert, spendet unser Partner Jim Beam 5 Euro an Movember. Mitmachen kann jeder – ob Mann oder Frau, mit Schnurrbart oder ohne – mach uns, dich und deine Familie stolz!

Simon

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