B-Real: Smoke N Mirrors

B-Real: Smoke N Mirrors

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VÖ: 27.2.09
Label / Vertrieb: Duck Down / Groove Attack

SLEAZE+Breal-smoke-and-mirrors-cover

Hier ein Tipp für alle 08/15-Cats/Acts: Ein Album mit einem guten, seltenen!!! und eindringlichen Sample anzufangen, steigert die Aufmerksamkeit um gefühlte 200%. Der Vorteil: Der Künstler kann seine Mittelmäßigkeit ein wenig rauszögern und wird von den Talenten der Sample-Macher in ein positives Licht gerückt.
Es wirkt auch bei B-Real, der Tricks nun wirklich nicht braucht. Diese Stimme erkennen selbst Schlager-Fans wieder. Er hat eher das Jan-Delay-Problem wie: Die Stimme ist so charakteristisch, dass sie oft nervt, egal, wie viel Talent dahinter ist. Ich habe oft Probleme, Alben von dieser Art Charakter-Stimmen durchzuhören.

Bei „Smoke N Mirrors“ nervt wenig. Leider überrascht auch wenig. Es gibt die alten Cali-Connections Xzibit, Snoop, Sen Dog, Too Short, Kurupt, DJ Quik usw. Außergewöhnlich ist nur, dass es sein Debüt-Album ist – nach 20 Jahren im Geschäft. Und der Ort des Debüts: Duck Down aus New York, bekannt als das Kult-Label von Black Moon und Heltah Skeltah, nun auch Wirkungsstätte von KRS-One.

Tja, das war’s dann aber auch. Wenn man es positiv formulieren will, bleibt er sich treu. Die Inhalte gehen weg vom Kiffen, nu ja. Hit-Potential hat dank der Hook „Get That Dough“, das beste Lied ist auf jeden Fall das Dancehall-lastige „Fire“: unterstützt durch den jüngsten Bob-Marley-Sohn Damian und mit dem tollen Quincy-Jones-Sample „Soul Bossa Nova“, welches viele noch von „My Definition of a Boombastic Jazz Style“ von Dream Warriors und Gang Starr kennen.

Fazit: Eher unwichtig, jedoch verlässliche Kost abseits des Radio-Charts-Mülls.

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danilo

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