Animiertes Früh- / Kunststück

Animiertes Früh- / Kunststück

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Perfektes Weihnachtsgeschenk: der 3D-Scanner!
Perfektes Weihnachtsgeschenk der Zukunft: der 3D-Scanner!

Ein buntes Tier aus Knete beißt einem anderen eselartigen Tier ins Ohr.
Die Pfützen in Berlin schimmern in verschiedenen Farben.
Fünf Arcade-Game-Charakter hüpfen gemeinsam mit einer Winkekatze von Level zu Level.
Die Skyline von Berlin wird zu einer Krone.
Ein Kobold erlebt einen bösen Trip.

SLEAZE.kunststück2Das sind nicht die Früchte eines gruseligen Traums oder die Gedanken eines Wahnsinnigen, sondern die Kunststücke des HP ZED Popup-Studio-Events im Kreuzberger Umspannwerk in Berlin. Dort fanden vor ein paar Wochen verschiedene Workshops statt für Leute, die sich für Technik und Zukunft interessieren. Liebhaber von Film, Design oder Illustrationen bekamen die Möglichkeit, sich über die Zukunft des Filmemachens zu informieren oder selbst neue Produkte der HP-Familie auszuprobieren.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden u.a. fünf Illustratoren eingeladen, die in drei Tagen das beinahe Unmögliche schafften und kleine SLEAZE.kunststück6Animationsfilme erstellten. Dabei stellte ihnen HP selbstverständlich ihre neuste Technologie zur Verfügung. Die kleinen Kunstwerke wurden der Presse bei Kaffee und der „fancy“ Version vom belegten Brötchen vorgestellt. Bei diesem Frühstück hatten auch die Illustratoren die Gelegenheit, ihre Arbeiten und Vorgehensweisen vorzustellen. Gerade wo heute gefühlt jeder dritte Film ein Animationsfilm ist und auch überhaupt kein Film mehr ohne Special Effects auskommt, ist es besonders interessant, mal hinter die Kulissen zu blicken. Und auch der Aufwand und die Zeit, die für jede noch so kleinste Bewegung nötig sind, lassen die Arbeit der Animatoren umso wertvoller erscheinen.

 

SSLEAZE.kunststück7o unterschiedlich die Herkunft und die Arbeitsweisen der Illustratoren, so unterschiedlich am Ende auch ihre Ergebnisse. Die Verwendung von Draht, Knete und Fotografien zeigen, dass Animation nicht nur am Computer stattfinden muss. Am Ende kann Kreativität aus allen Ecken gezogen werden.

Besonders spannend war in diesem Umfeld ein 3D-Scanner, der selbst Gesichter und andere Körperteile digitalisiert. Und so konnte man z.B. sehen, was wir in der Redaktion schon immer vermuteten: Hinter dem Gesicht unseres Chef ist es ziemlich hohl. Darum zeigen wir das auch lieber nicht, sondern missbrauchen Sternchenpelz Wookie und sein charakteristisches Äußeres für Experimente mit der dritten Dimension.

Ebenso faszinierend waren die Entwicklungen im 3D-Druckbereich, wo inzwischen Oldtimer-Liebhaber ihre nicht erhältlichen Ersatzteile nachdrucken, wie uns eine HP-Mitarbeiterin vor Ort erzählte. Ganz verstehen wir das alles noch nicht, aber es ist faszinierend, wie eine komplette Schere, die scharf ist und die man in Einzelteile zerlegen kann, einfach gedruckt wird.

Wir müssen wohl wieder die alte Floskel rausholen: Die Zukunft lässt grüßen.

Mareike

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