Alexander Markus – Brainfuck goes Hollywood

Alexander Markus – Brainfuck goes Hollywood

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Ohnmächtig. Benommen. So sind wir aus diesem Film wieder heraus getaumelt. Alexander Markus singt, tanzt und lacht uns bald von der Kinoleinwand an.

Niemals zuvor haben wir eine so unglaublich herausragende schauspielerische Glanzleistung zu sehen bekommen. Alexander Markus besticht durch sein Gesangstalent, gottgleiche Bewegungen und eine unbeschreibliche Grazie, die uns während des Films in eine hypnotische Trance haben fallen lassen.

Niemand vermag es, wie er Emotionen und Gefühle über die Leinwand direkt in unsere Herzen zu transportieren. Dieser Film wird nicht nur von der preisverdächtigen Ausdruckskraft Alexander Markus getragen, sondern auch von dem Können und der Präsens der Nebendarsteller, die in erstklassiger Low- Budget Manie ihren Text zauberhaft zum Besten geben. Vor allem war es aber die ausgeklügelte Handlung, die uns fest in unsere Kinostühle fesselte:



Alexander Marcus spielt einen weltberühmten Popstar, der unter seiner herrischen Managerin und seinen wild gewordenen Fans leidet.

Natürlich verfällt er, wie jeder große Rockstar der Macht der Drogen. Egoin, die neue Modedroge – ist eine pinke Flüssigkeit die tröpfchenweise bis zur völligen Ekstase ins Ohr geträufelt wird. Eines Tages übertreibt Alexander es maßlos und die „Ohr-rale“ Orgie artet so aus, dass er vollkommen fertig in eine Suchtklinik eingeliefert wird. Es folgt das dramatische Ende seiner objektophilen Beziehung zu dem Spielzeugglobus „Globi“, sowie das tragische Aus seiner Karriere.

Doch Alexander gelingt es eine neue Liebe zu finden. Die Zuneigung zu seiner hölzernen Auserwählten wird von der Klinik-Leitung jedoch nicht toleriert. So beschließt Alexander, mit seiner Geliebten aus der Irrenanstalt auszubrechen. Es beginnt eine herzzerreissende Hetzjagd auf den gefallenen Star.

Während des Films schwanken wir zwischen Faszination und fanatischen Entsetzen. Wir können uns nicht entscheiden, ob wir vor Glück in ein tiefes Seufzen verfallen sollen, oder vor Begeisterung in Schreikrämpfe ausbrechen müssen. Die erregende Spannung wird gekrönt von den Musical-Showeinlagen, die durch Alexanders verwegenen Charme die Zuschauer in Ekstase versetzen.

Am Ende wissen wir selbst nicht mehr genau, wie alles angefangen hat oder wo oben und unten ist. Glanz und Gloria – ein autobiografisches Meisterwerk. So einen Film habt ihr noch nie gesehen.

 

 

Glanz und Gloria, Kinostart 24. Mai, mit Alexander Markus und Bela B.

 

2 KOMMENTARE

  1. Liebes Sleaze,
    ich danke euch. Ihr schafft es immerwieder bei mir Bildungslücken zu schließen bei denen ich eigentlich garnicht wissen will das ich sie habe.

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