Mit wem Chefredakteurin Yanah eigentlich gern Sex hätte: Love A – eigentlich

Published on Oktober 25th, 2011

 

 

NDW-Postpunk/Indie

Label: Rookie Records

Klingt wie: The Cure, Die Ärzte, Whitest Boy Alive

 

„Meine Narbarn ham das Radio an – den ganzen Tag! Und ob ihr’s glaubt oder nicht, sie hörn den ganzen Tag – KETTCAR! There’s no escape from my neighborhood except for: ICH ZÜND SIE AN! No escape from my neighborhood except from: SELBSTMORD!“

Jahaaaa! Endlich mal einer, der mich versteht in meinem Hass auf diese unerträglich kumpelig-selbstgefälligen „Ich bin mit Mitte 30 noch stolz auf meinen Kater“-Spacken von Kettcar! Danke! Auch sonst pöbeln Love-A sehr lustig und geistreich in die Runde. Die Musik dazu ist eine schillernde Mischung aus Postpunk, Neuer Deutscher Welle, Hamburger Schule und Indie. Auffällig ist der Verzicht auf Verzerrer: Die Gitarre klingt so clean und drahtig wie bei Whitest Boy Alive, was dem Album einen sehr charmanten, eigenen Klang gibt. Die Stimme ist, offengesagt, sehr nervig, aber ich glaube, das gehört zum Konzept. Passt auf jeden Fall hervorragend zum Gepöbel. Bunter Mix, der trotzdem in sich sehr stimmig und spaßig rüberkommt. Energetische, knackige Musik für Menschen, die gerne mal intelligent und augenzwinkernd abhassen!

 

Daniel S.

http://love-a.de/

 


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