Poprock

(VÖ: 15.08.2008/ Deltaconic/PIAS)
Sparen wir uns die Geschichte vom ach so wichtigen dritten Album, das angeblich über den weiteren Erfolg einer Band entscheiden soll.
Konnten The Zutons mit ihrem ersten großen Hit „Valerie“ europaweit für Begeisterung sorgen, will „You Can Do Anything“ irgendwie nicht so recht zünden.
Daran ändert auch der neue Produzent Georg Dakoulis, der schon Primal Scream den richtigen Sound verpasste, nichts.
Die Zutons wirken einfach zu uneigenständig.
Schade auch, dass Sänger David McCabe viel zu selten mal wie in „You Could Make The Four Walls Cry“ auf die hohen Töne verzichtet. Er kann nämlich auch anders.
Die sich aufdrängende Frage zum Album stellt die Band letztlich mit „What’s your Problem“ selbst. Was hängen bleibt, ist, dass hier eine Band nicht aus dem Fahrwasser von alten Größen wie den Talking Heads oder eben Primal Scream herauskommt, sich aber irgendwie auch nicht wirklich darum bemüht.
Die Nummer „Harder And Harder“ entschädigt wenigstens für einige langweilige Momente.
Mathias
