
(22.08.08 / Sonar Kollektiv / Rough Trade)
Sommmaaaaaaaaa!
Es gibt Musik, die so gut zu bestimmten Jahreszeiten, Stimmungen oder Augenblicken passt, dass sich die Atmosphäre ohne derer Melodie fast seltsam anfühlt.
The Black Seeds dienen als Beweis dafür. Sommer vom ersten bis zum letzten Song. Und das nicht im Sinne einer „Summer Hance Hit Collection 2008“.
Die Band vermag es viel mehr, in ihrer Musik eine gehörige Portion Surf-Sauf-Party-Shalala-Gefühl einfließen zu lassen. I
hre lässige australische Art setzt ein fröhliches Lächeln aufs Gesicht und gibt (mir persönlich) den gewissen Kangaroo-Kick.
Was mir vor allem gefällt, ist die geschickte Kombination aus Reggae, Ska und Funk, die sich bei anderen Bands nicht immer so erfolgreich und angenehm anhört.
Die warme Stimme von Barnaby Weir ist ein weiterer Pluspunkt, gerade weil er sich abgenutzte Reggae-Phrasen erspart, die mir bei der Musik sonst richtig auf den Senkel gehen.
Leider kann er aber, in Bezug auf die gesamte Platte, nicht verhindern, dass sein Gesang auf Dauer mit zuwenig Abwechslung daher kommt, sodass sich viele Lieder oft gleich anhören.
Schade. Schade.
