Rex The Dog – The Rex the Dog Show

Published on September 24th, 2008

51gCdwwYCZL-_SS500_
(01.09.08 / Kompakt)

The Man – The Mystery!
Viel wurde spekuliert um den Mann hinter dem Pseudonym und dem drolligen Hundecartoon, der mal schnell so eben – als allen schon der linke Arm weh tat von Rex‘ Alter Ego „Rocker“ – einen zweiten Wellenbrecher hinterher schob.
Das war im Sommer 2004 und der Track hieß „Prototype“.
Bis dato ist ungeklärt, wer so etwas ganz ungeniert und faustdick fabriziert und dann auch noch ziemlich genau aufs Auge über das Gallions-Label „Kompakt“ aus der Spaßstadt Köln rausschleudert.

Ein paar Elementarpuzzleteilchen später weiß man mehr: Superproducer Jake Williams aus England ist Herr und Master vom kleinen Rex und eigentlich gar kein Hund, sondern ein alter Hase im Geschäft der Tanzflächenfüllung.
Zuvor vergriff sich der Mann auch schon an anderen wehrlosen Songkonstrukten, bereitete den schwedischen „The Sounds“ und „The Knife“ Remixe, die besser waren als das Original.
Das alles war vor dem „Minimal my Ass“-Overkill und dem daraus resultierenden Jahr der Rückbesinnung auf bloßes Zehenwackeln auf der Tanzfläche.
Dennoch verträgt die Welt Williams‘ Hundegeschichten heute mehr denn je: Welche Wohltat, sich wieder mal zum Sportstudio angehauchten Powerhouse-Track „Maximize“ den Arsch abzuwackeln, ganz ohne rot zu werden den Refrain von „Gecko“ beim Früh-Freitag-abendlichen Waschgang mitzugrölen oder zur neuen Single „I Can See You, Can You See Me“ einfach nur in der Gefühlsmottenkiste zu kramen und irgendwann auf den Schweiß verschmierten Gesichtern von 2004 zu landen.

Die könnte man ja jetzt mal anrufen und ihnen sagen: Das Rex The Dog Album ist endlich da und es ist der Hammer!

Sabrina

Reply

Comment guidelines, edit this message in your Wordpress admin panel

Spam protection by WP Captcha-Free